Bezirkslandfrauen Wiesbaden, Rheingau und Main-Taunus

Landfrauen

Archiv

vom 18.03.2020

Wir übernehmen Verantwortung

Durch die Corona-Krise muss das Vereinsleben zurückstehen, um die Ausbreitung der Viruserkrankung zu verlangsamen. Wir sagen alle Veranstaltungen bis Ende April ab.
Wir bitten Euch, untereinander und im Ort z. B. telefonisch oder per WhatsApp Kontakt zu halten und füreinander im Rahmen der Nachbarschaftshilfe unter Beachtung der Hygienevorschriften da zu sein.

Wir wissen um die Einschränkungen, die durch die Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung entstehen. Gerade ältere Menschen werden sich alleine fühlen oder sein. Wir können das durch unser Handeln ändern.
Wir möchten weiter angemessen reagieren können. Der Vorstand wird weitere Entscheidungen treffen und bekannt geben.

Ein Bericht von Iris Pilling

vom 16.12.2019

Weihnachtsfeier der Wallauer Landfrauen

weihnachtliche Dekoration

Am 13. Dezember veranstalteten die Wallauer Landfrauen ihren vorweihnachtlichen Nachmittag im Alten Rathaus. 46 Mitglieder waren erschienen, um gemeinsam zu plauschen, besinnlichen und lustigen adventlichen Geschichten zu lauschen und gemeinsam Weihnachtslieder zu singen.

Alle genossen die gemütlichen zwei Stunden und die schöne, entspannte Stimmung. Das Frühstücksteam der Landfrauen hatte den Raum festlich geschmückt. Rudy Görgen machte für die Wallauer Fotoseite wieder sehr schöne Bilder.
Die Wallauer Landfrauen wünschen allen Mitgliedern und Freunden des Vereins mitsamt ihren Familien ein paar schöne Festtage, einen guten Start ins Neue Jahr und viel Gesundheit. Wir freuen uns, möglichst viele von den Mitgliedern, aber auch Gäste wieder bei unseren Veranstaltungen 2020 begrüßen zu können.

vom 16.12.2019

Fahrt des Bezirksvereins zum Weihnachtsmarkt in Esslingen

Die Gruppe in Esslingen vor der Führung.

Am 4. Dezember 2019 starteten 75 Landfrauen aus verschiedenen Ortsvereinen mit zwei Bussen morgens um zehn bei strahlend schönem, aber kaltem Wetter von Wiesbaden, um nach Esslingen zu fahren. Nach einer Stunde vor Ort erkundeten die Landfrauen die Altstadt in einer Führung, dann den Weihnachts- und Mittelaltermarkt in der Stadt.

Während der Fahrt erhielten die Teilnehmerinnen Informationen über die alte Reichsstadt Esslingen am Neckar, die seit rund 1000 Jahren urkundlich belegt besteht und seit Friedrich Barbarossa freie Reichsstadt war. Erst 1802 eroberten die Württemberger die Stadt, die sich in der Industrialisierung in der Lebensmittel-, vor allem aber in der Metallindustrie enorm entwickelte. Hengstenberg und die älteste Sektkellerei Deutschlands sprechen dafür ebenso wie die Maschinenfabrik Esslingen oder noch heute insbesondere Mercedes Benz Produktionsstätten.
Nach staufreier Fahrt hatten wir zunächst eine Stunde Zeit, um Esslingen zu beschnuppern. Anschließend erkundeten die Landfrauen die Altstadt in einer Führung und erfuhren viele interessante Details zu der Kirche, aber auch zu den wunderschönen, gut erhaltenen bürgerlichen Fachwerkhäusern, die eine wundervolle Kulisse für den Weihnachts- und Mittelaltermarkt in der Stadt bilden. Dieser Markt hat sich seit etwas mehr als 20 Jahren zu einem Besuchermagnet entwickelt und alle Landfrauen waren sich einig, dass das zu Recht der Fall ist: Auf dem Markt sind an verschiedenen Bühnen stündlich Vorstellungen, der MiIttelaltermarkt lebt von einem Spiel mit lebenden Mäusen ebenso wie vom Bad im Waschzuber oder diversen, vor Ort ausgeübten Vergnügungs- und Arbeitsständen.
Am Abend waren alle pünktlich zurück und fuhren voller Begeisterung zurück nach Wiesbaden. Keinem war der Tag zu lange geworden, es gab auch am Abend im Bus viel von den Eindrücken und dem Erlebten auf diesem wirklich schönen, beeindruckenden und die Stadt Esslingen belebenden Markt zu erzählen.

vom 24.09.2019

Landfrauen stellen neue Erntekrone her

Die Landfrauen gestalten mit Vertretern des Organisationsteams des Bauernmarkts in Wiesbaden eine neue Erntekrone.

Rechtzeitig zum Erntedankfest hat sich ein Team zusammengefunden und unter fachkundiger Leitung von Frau Weinberger aus Erbenheim eine neue Erntekrone gebunden. Sie kommt beim Bauernmarkt in Wiesbaden 2019 erstmals zum Einsatz. Dort wird sie bei der Eröffnung des Erntedankfestes am Samstag, dem 28.09.2019 symbolisch an den Oberbürgermeister der Stadt Wiesbaden übergeben.

Die fleißigen Hände der Landfrauen verhelfen der Erntekrone zur Form.
Die fleißigen Hände der Landfrauen verhelfen der Erntekrone zur Form.

Michael Dörr hatte für die Herstellung der Erntekrone eine große Menge Ähren geschnitten und getrocknet, die auch alle verbraucht wurden. Auch Kreislandwirt Bernd-Walter Eismann ließ es sich nicht nehmen, bei der Arbeit an der neuen Erntekrone mitzuwirken.
Die Erntekrone verbleibt beim Bauernmarkt auf der Bühne am Warmen Damm. Montags danach wandert sie dann in Rathaus, wo sie während der Erntedankzeit das Foyer schmückt. Diese bereits lange bestehende schöne Tradition zeigt, wie das Erntedankfest mit Bauernmarkt selbst, dass “Stadt und Land feiert Erntedank” auch im Wiesbadener Rathaus ankommt.

Ein Bericht von K. Luft

vom 16.05.2019

120 Landfrauen zur Ortsführung in Kostheim

Am 16.05.2019 fand, organisiert von dem Landfrauenverein Kostheim, die diesjährige Ortsführung der Bezirkslandfrauen Wiesbaden/Rheingau/Main-Taunus statt.

Jedes Jahr läd einer der 18 Ortsvereine alle Landfrauen des Bezirks ein um seinen Ort vorzustellen.
Die Kostheimer Landfrauenvorsitzende Petra Eckert und ihr Vorstandsteam hatte sich sehr gut vorbereitet und boten den Besucherinnen ein schönes Programm.
Treffpunkt war der Platz vor dem Kostheimer Weinstand mit seiner herrlichen Lage am Main. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Frau Petra Eckert und den Kostheimer Ortsvorsteher Herrn Stephan Lauer, wurde mit einem Gläschen Kostheimer Wein angestoßen. Danach machte sich die Landfrauengruppe unter sachkundiger Führung von Herrn Roderich Volk zu einer Ortsführung durch Kostheim auf den Weg. Man erfuhr viel über den Weinort Kostheim, der neben Geisenheim zu den ältesten Weinbaugemeinden nördlich der Alpen gehört.
An einer Hauswand konnte man ein Gemälde bestaunen das zeigt, wie in früheren Jahren die Schiffe auf dem Main mit am Mast angebundenen Leinen vom Ufer aus mit Pferde- und Menschenkraft fortbewegt wurden. Bedeutsam wurde Kostheim auch durch den Besuch von Napoleon, der 1813 nach verlorener Schlacht auf dem sogenannten Hochheimer Kippel in Kostheim übernachtete, sein Pferd beschlagen lies und von dort aus den Rückzug nach Frankreich antrat.
Geprägt ist Kostheim auch heute noch von der sich am Ortsrand befindlichen Papierfabrik (heute Firma SCA) die das Ortsbild prägt und mit einer großen Kläranlage bei besonderer Wetterlage auch Geruch verursacht. Von Beginn an war die Papierfabrik ein für Kostheim wichtiger Arbeitgeber und auch heute noch arbeiten dort 500 Menschen. Für die Arbeiterfamilien wurden kleine Siedlungshäuschen gebaut, die zum Teil noch heute stehen, aber meistens vergrößert wurden.
Am Mainufer entlang spazierte man dann zur St. Kilianskirche. Dort begrüßte Pfarrer Klaus Forster die Gruppe und Organist Marco Lopes Ginja wartete mit einem schönen Orgelkonzert auf. Zum kulinarischen Abschluss erwartete die Landfrauen ein köstlicher Teller mit Kostheimer Tapas im schön geschmückten Ferutiusaal. Die Kostheimer Weinkönigin Annkathrin Dötsch lies es sich ebenfalls nicht nehmen die Landfrauengruppe zu begrüßen und mit einem Gläschen Kostheimer Wein auf den gelungenen Tag anzustoßen.

Ein Bericht von Ein Bericht von K. Luft

vom 11.05.2019

Wickerer Landfrauen verteilen Samenbomben

Am vergangenen Samstag verteilten die Wickerer LandFrauen im Einkaufszentrum "Flörsheimer Kolonaden" ihre selbst hergestellten Samenbomben.
Ca. 230 Tüten mit je 2 Samenbomben wechselten ihren Besitzer!
Die LandFrauen hoffen, dass sie ihren Besitzern und den Insekten, die von den Blüten angelockt werden, viel Freude bereiten!

Mit den Flyern "Hessen blüht" und "Bienenfreundliches Hessen" konnten weitere Informationen und Tipps gegeben werden. Darüber hinaus informierten sie über die Arbeit der LandFrauen im Ortsverein, aber auch Bezirks- und Hessenweit.
Auch der Imkerverein Hofheim stellte Informations- und Anschauungsmaterial zur Verfügung. An Schauwaben wurde die Arbeit der fleißigen Honigbienen bewundert und verschiedene Bienenarten standen zum Anschauen bereit. Eine Liste mit Stauden, Gehölzen und Zwiebel- und Knollenpflanzen die die verschiedensten Insekten in den Garten locken, konnte bei Interesse mitgenommen werden.
Vielen Dank an alle, die dabei waren!

Ein Bericht von Ein Bericht von A. Neubecker

vom 04.05.2019

Bildungsreise des Bezirks 2019

Gruppe in Trier

Jedes Jahr bietet der Bezirksverein eine Bildungsreise für Mitglieder der Ortsvereine an. 2019 ging es vom 7. bis 11. April ins Saarland mit Besuchen in Luxemburg, Metz und Trier. Auch wenn diese Fahrten immer intensiv sind, war die Bildungsreise ein voller Erfolg. Alle Teilnehmerinnen waren vom Programm, der super netten Seminarleitung und der außergewöhnlich guten Bildungsstätte begeistert.

Gruppe in Bad Kreuznach
Gruppe in Bad Kreuznach

Pünktlich ging es in Wiesbaden los. Schon nach kurzer Zeit erreichten die Landfrauen Bad Kreuznach, das wir in aller Ruhe erkunden konnten. Danach kamen wir nach kurzer Weiterfahrt zügig in Nonnweiler-Otzenhausen an, wo wir in der Europäischen Akademie freundlich begrüßt wurden. Die Seminarleiterin, Dr. A. Schönwald führte uns noch vor dem Abendessen, bei dem wir alle die leckeren Gerichte genossen, ins Seminar zum Thema "Mitten in Europa: Leben und Arbeiten auf dem Land in der Grenzregion SaarLorLux" ein. Als besondere Akzente wollten wir uns mit Fragen der Umwelt, der Nachhaltigkeit und der Vereinbarkeit von Erwerb des Unterhaltes bei gleichzeitiger Wertschätzung für den Menschen und die Natur beschäftigen. Der Abend endete mit einem gemeinsamen Getränk in der Akademie.

Gruppe in Schengen vor den Nationensäulen
Gruppe in Schengen vor den Nationensäulen

Am ersten Tag beschäftigte uns das Thema Europa. Es wurde viel über nationalstaatliche Kompetenzen und (gemeinsame) europäische Aufgaben, den Brexit und die Frage von Migration im Schengen Raum diskutiert. Den letzten Aspekt vertieften die Landfrauen bei einem Besuch im beschaulichen 600-Seelen-Weinort Schengen an der Mosel. Charmant und persönlich überzeugend von der Führerin begleitet, entdeckten wir die kleinen, sehr symbolträchtigen Akzente in Schengen: den Platz des Abkommens mit seinen besonderen Säulen und Sternen, die liebevoll gestalteten, kulturell Aspekte aufgreifenden Nationensäulen oder das Schlüsselmonument, an dem auch wir einen Gruß hinterlassen durften. Das Thema wurde in Luxemburg aus verschiedenen Perspektiven ergänzt, wobei wir auch Zeit hatten, die Stadt zu entdecken. Den Abschluss des Tages bildete ein Besuch beim einzigen Bio-Winzerbetrieb des Saarlandes, in dem wir einige Weine probieren konnten und ein leckeres Abendessen erhielten.

Auf dem Hof von Madame Dubois und Familie
Auf dem Hof von Madame Dubois und Familie

Der dritte Tag stand im Zeichen der Landwirtschaft und alternativer bzw. ergänzender Wirtschaftsoptionen für die Landwirte. Zunächst besuchten die Landfrauen einen biolandwirtschaftlichen Hof, der nach dem Prinzip der solidarischen Landwirtschaft betrieben wird: Anteilseigner finanzieren den Hof durch einen monatlichen Beitrag, die den Hof unterhaltenden Geschäftsführer werden bezahlt und die Anteilseigner erhalten pro Woche im Gegenzug Lebensmittel. Die größte Herausforderung liegt dabei in der Umstellung der Essgewohnheiten, weil stets nur die aktuell verfügbaren Gemüsesorten zur Verfügung gestellt werden können.
Anschließend eroberten wir - wie von ihr betreute Kinder - mit einer äußerst engagierten Hofbesitzerin deren Milchviehbetrieb in Frankreich. Die Grundlage bildet ein von ihr entwickeltes pädagogisches Konzept, das es erlaubt, für einen Tag teilweise in die Rolle des Landwirts zu schlüpfen. Madame Dubois hat uns dabei ein echtes Erlebnis ermöglicht, weil klar wurde, dass mit Ideen und praktischen Beispielen sehr viel nachhaltiges Lernen bei den Kindern sowie eine Ergänzung der betrieblichen Einnahmen beim Landwirt möglich wird.
Der Tag endete nach einem kurzen Rundgang in Metz beim Abendessen.

am keltischen Ringwall in Otzenhausen
am keltischen Ringwall in Otzenhausen

Am 10. April ging es um nachhaltige Land- und Waldwirtschaft, wobei der Frage des Naturschutzes besondere Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Nach einer erneut kompetenten und aufschlussreichen Einführung durch die Seminarleiterin fuhren wir zunächst auf einen Milchviehbetrieb mit Biogasanlage. Das Besondere war, dass dort tatsächlich Futter für die Kühe angebaut und nicht Biomasse für die Anlage hergestellt wird. Diese wird de facto zum größten Teil durch die Ausscheidungen der Tiere betrieben, was wiederum Gewässer und Natur weniger beeinträchtigt.
Am Nachmittag entfuhren wir Landfrauen viel über die Schwierigkeiten, Naturschutz und von Menschen genutzte Räume miteinander in Einklang zu bringen. Besonders ergiebig war dabei auch die Entdeckung, ja Eroberung des größten keltischen Ringwalls in Deutschland bei Otzenhausen, der in einem Naturpark liegt. Kurzweilig und sehr einprägsam erfuhren wir mehr über die Bedeutung des Ringwalls für die damaligen Erbauer, aber auch für die heutigen Menschen sowie über die Probleme, sich teilweise widerstreitende Interessen miteinander doch harmonisch verbinden zu wollen. Außerdem wurde deutlich, dass auch Deutschland seine Hausaufgaben bzgl. eines ausreichenden Schutzes ausgewählter Naturräume noch nicht erfüllt hat.

Gruppe in Trier vor der Prota Nigra
Gruppe in Trier vor der Prota Nigra

Am letzten Tag verließen die Landfrauen mit etwas Wehmut die Europäische Akademie in Otzenhausen: Hier hatten wir nicht nur gut gewohnt und waren äußerst lecker, nachhaltig und mit frischen Zutaten versorgt worden. Auch das Seminar selbst hatte uns beeindruckt und zu einigem Nachdenken gebracht.
Zum Abschluss der Bildungsreise besuchten wir Trier, wo wir uns über die historische Rolle der Stadt in der Region seit der Zeit der Römer informierten, mehr über ihre weltpolitische Bedeutung erfuhren (von römischen Kaisern über wichtige Trierische Erzbischöfe bis hin zu Karl Marx) und erneut erleben konnten, wie sehr Europa auch in einem ländlich-kleinstädtischen Bereich ganz große Bedeutung auch im Alltag erreichen kann.
Anschließend fuhren die Landfrauen voller Eindrücke und vieler Anregungen zurück nach Wiesbaden. Wirklich alle Teilnehmerinnen waren völlig begeistert von der Bildungsreise und die meisten sagten, sie freuten sich auf ein tolles Angebot für 2020.

https://www.keltenpark-otzenhausen.de/

Ein Bericht von Pi

vom 01.05.2019

Landfrauen kochen gesund

Hochheimerinnen beim Kochen 2019

Die Ortsvereine nehmen gerne die Angebote zum Kochen mit ihren Ernährungsfachfrauen Heide Reuter und Gisela Eismann an. In diesem Jahr war das Thema "Fingerfood". Mit Freiwilligen wurde das Essen vorbereitet und anschließend mit den Frauen des jeweiligen Ortsvereins verkostet. Alle waren wieder hellauf begeistert.

Fingerfood ist bekömmlich für den Magen, außerdem schnell zubereitet, gerade auch bei überraschendem Besuch. Einige notwendige Zutaten sind in vielen Haushalten vorrätig. Bei Partys, Geburtstagen oder kleinen Gesellschaften gehört auf Büfetts als schöne Ergänzung mittlerweile eine Portion Fingerfood dazu und auch bei einem gemütlichen Picknick kommt es gut an. Ob warm oder kalt, von bodenständig bis raffiniert - kleine Häppchen die sich einfach mit den Fingern essen lassen, ganz ohne Besteck, sind beliebt.

Am 13. Februar 2019 trafen sich die Hochheimer Landfrauen zu ihrem jährlichen Kochen. Nach der Fertigstellung aller Gerichte wurden diese gemeinsam verzehrt und sich dabei über Geschmack und Zubereitung ausgetauscht. Es war ein sehr anregender Abend für alle, die Speisen gesund und lecker sowie vom Küchenteam liebevoll, schnell und professionell zubereitet.

Ein Bericht von Pi / We

vom 15.03.2019

Heringsessen bei den Wallauer Landfrauen

Heringsessen bei den Wallauer Landfrauen

Am 11.03. fand bei den Wallauer Landfrauen das mittlerweile traditionelle Heringsessen statt.
Die Vorsitzende Iris Pilling konnte 42 Gäste im schön dekorierten Rathaussaal begrüßen. Iris Pilling bedankte sich bei den aktiven Landfrauen, die für die schöne Dekoration, den Hering und die Pellkartoffel gesorgt und alles schön vorbereitet hatten.

Bei gemütlicher Geselligkeit saß man schöne Stunden zusammen.

vom 08.03.2019

Erbenheim feiert Fasnacht, Helau

Ein paar Impressionen der Erbenheimer Landfrauen Fasnachtssitzung am 23.02.2019

vom 21.02.2019

Mitgliederversammlung der Bierstadter Landfrauen

Am 15.02.2019 fand die alljährliche Mitgliederversammlung der Bierstadter Landfrauen im Sitzungssaal des Rathauses statt.
Nach einer kurzen Begrüßung der 1. Vorsitzenden Frau Hannelore Preuß und der Singgruppe gab es das traditionelle Heringsessen.

Darauf folgte der Jahresbericht von Frau Hannelore Preuß über die Aktivitäten des Vereins, Frau Inge Meireis berichtete über die Singgruppe und die Kassiererin Frau Ilse Kilian verlas den Kassenbericht.
Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Frau Ilse Kilian trat nach langjähriger Vorstandsarbeit als Kassiererin des Vereins zurück. Ihr wurde mit einem Blumenstrauß für die gute Kassenarbeit gedankt. Das Vorstandsmitglied Frau Annette Preuß hat sich kommisarisch bereit erklärt die Arbeit als Kassiererin bis zur nächsten Wahl zu übernehmen.

In diesem Jahr wurden 4 Mitglieder zur 10 jährigen Mitgliedschaft geehrt.
Frau Marga Schweinem, Frau Monika Oesterling, Frau Brigitte Schulze-Eckert und Frau Marlis Theocharakis

vom 03.02.2019

Die Landfrauen Wicker absolvierten einen Erste Hilfe Kurs

Am 5. Januar trafen sich 11 Wickerer Landfrauen zu einem Erste Hilfe Kurs in der alten Goldbornschule.

Herr Stenzhorn, ein erfahrener Rettungssanitäter, führte die Frauen durch den Tag. Neben dem theoretischen Teil, in dem verschiedenste Situationen, in denen Hilfe erforderlich ist, besprochen wurden, gab es selbstverständlich auch einen praktischen Teil, in dem die Frauen die stabile Seitenlage, Herz-Lungen-Wiederbelebung und das Anlegen von Verbänden übten.
Die Wichtigkeit der Ersten Hilfe wurde betont, denn die Sofortmaßnahmen, die der Ersthelfer leisten kann, sind ein wichtiges Glied in der Rettungskette, weil die nachfolgenden Hilfen durch den Rettungsdienst und die Krankenhäuser häufig nur noch möglich sind, wenn am Unfallort die lebenserhaltenden Maßnahmen rechtzeitig angewendet wurden.
All dies wurde von Herrn Stenzhorn mit Beispielen aus seiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit als Rettungssanitäter ergänzt.
Zur Stärkung gab es einen Mittags- Imbiss und Kaffee und Kuchen. Am Ende des 8 stündigen Kurses waren sich alle einig, dass ein Erste Hilfe Kurs absolut notwendig ist und das bis zum nächsten Kurs nicht zu viel Zeit verstreichen darf!
Vielen Dank an Herrn Stenzhorn, der dieses so wichtige Thema mit viel Engagement weitergibt!

vom 31.01.2019

Seminar der Bezirkslandfrauen "Halb Perfekt und doppelt Glücklich"

Seminar der Bezirkslandfrauen Wiesbaden/Rheingau/Main-Taunus im Wilhelm-Kempf-Haus in Naurod
In Kooperation mit dem Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e.V. (Büro f) und dem Hessischen Landfrauenverband fand am 22.01.2019 für 23 Landfrauen aus dem Bezirk Wiesbaden/Rheingau/Main-Taunus ein Seminar zu dem Thema „Halb Perfekt und Doppelt Glücklich“ statt.

Als Referentin konnte die Psychotherapeutin und Gesundheits- und Mentalberaterin Britta Ellger-Lehr aus Bickenbach an der Bergstraße gewonnen werden.
Anhand vieler praktischer Beispiele aus täglichen Lebenssituationen zeigte Frau Ellger-Lehr den Seminarteilnehmerinnen auf, wie schnell der eigene Anspruch perfekt zu sein die Lebensqualitität und schließlich auch die Gesundheit beeinträchtigen kann.
Zwar ist nicht jedes Bestreben nach Perfektionismus gleich negativ zu sehen, zumal es durchaus Bereiche gibt, wo es ohne ihn nicht geht. Stellt man sich beispielsweise einen zahnärztlichen Eingriff vor bei dem die behandelnde Ärztin nicht anstreben würde eine perfekte Behandlung durchzuführen, wäre dies sicherlich nicht wünschenswert. Eine negative Folge für den betroffenen Menschen entsteht jedoch immer dann, wenn dieser mit all seinem Tun nie richtig zufrieden ist und hierdurch sein Selbstwertgefühl erheblich leidet. Was man hiergegen tun kann und vor allem auch seine eigene Wahrnehmung und das Selbstbewußtsein stärken kann, erarbeitete Frau Ellger-Lehr mit den Teilnehmerinnen in Diskussion und Gruppenarbeit. Am Ende waren alle begeistert über den offenen Umgang miteinander und jeder konnte etwas für seine persönliche Situation mitnehmen.
Das Wilhelm-Kempf-Haus in Naurod bot für das sehr interessante und kommunikative Seminar eine ideale Umgebung in der sich alle Teilnehmerinnen sehr wohl fühlten.

Die Bezirkslandfrauen Wiesbaden/Rheingau/Main-Taunus organisieren alljährlich am Jahresanfang für ihre Mitglieder ein Bildungsseminar um sich gemeinsam unterschiedliche Themen zu erarbeiten.

vom 24.11.2018

Das Gehirn stärken - Wallau trainiert das Gedächtnis

Was siehst Du und erinnerst Du nach 10 min?

A. Neubecker, selbst eine Landfrau, vom Bundesverband Gedächtnistraining (BVGT) trainierte mit den Wallauer Landfrauen und einem männlichen Besucher kurzweilig und unterhaltsam unser Gehirn.
Schnell wurde deutlich: es geht nicht um das Verhindern der Vergesslichkeiten, sondern um die Übung und das Erinnern als solches. Dazu gehört auch geistige Beweglichkeit.

Symbol von Kälte und Eingefroren sein
Symbol von Kälte und Eingefroren sein

Bewegung als solches trainiert unsere beiden Gehirnhälften. Besonders gut ist es, wenn wir unsere weniger aktive Seite bewusst einbeziehen, denn das fördert die Durchblutung und die geistige Fitness.
Daneben sind Lachen, gesellige Veranstaltungen und soziales Miteinander wichtige Faktoren, um unser Gehirn in Bewegung zu halten und bis ins hohe Alter zu fordern - statt nur mit antrainierten Routinen den Alltag zu meistern.
Stress wiederum verursacht Denkblockaden und eine Information fällt uns dann oft schwer oder gar nicht in der Situation ein, in der wir sie benötigen.

Die gemeinsamen durchgeführten Übungen zeigten, wie einfach es ist, standardisierte Denkwege zu durchbrechen und durch die "Anstrengung" wenig beanspruchte Hirnleistungen zu aktvieren. Schön waren auch die Erinnerungsübungen - wir kennen jetzt alle die zehn Bundespräsidenten, bei denen deutlich wurde, wie viel einfacher erinnern ist, wenn es mit Gefühlen verbunden wird.
Ebenso eindrucksvoll waren Übungen, die einfach zu Hause gemacht werden können, aber intensiv zum Training des Gehirns beitragen:
Wir vrsthen auch disn Txt, obwohl Buchstaben fehlen.
Statt immer dieselben Kreuzworträtsel zu lösen, sollten wir ab und an mal wieder auf die Suche nach verschollen gegangenen Worten gehen: Wie viele Wörter können Sie z, B. aus dem Wort LANDFRAUEN herleiten?
Nach fast zwei Stunden gingen alle Besucher beschwingt und zufrieden nach Hause - auch in der Hoffnung, dass A. Neubecker noch einmal wiederkommt.

https://bvgt.de

vom 20.10.2018

Planwagenfahrt der Wallauer Landfrauen

Planwagenfahrt nach Hochheim

Das Winterprogramm der Wallauer Landfrauen wurde am 8. Oktober 2018 mit einer schönen Planwagenfahrt eröffnet. Bei strahlendem Sommerwetter im Oktober holte Udo Ejneberg, von Ejneberg Weinbau und Events aus Hochheim, die Gruppe mit dem Planwagen in Wallau ab. Abends ging es nach einem gemütlichen gemeinsamen Abendessen im Planwagen zurück.

21 Landfrauen fanden schnell ihre Plätze im Planwagen. Die Fahrt ging über Delkenheim, Massenheim und Wicker zur Flörsheimer Warte. Hier erfolgte der erste Halt. Den Landfrauen bot sich ein herrlicher Blick über die Weinberge in die schönen umliegenden Regionen.
Während der Fahrt gab es gute Hochheimer Weine, die von den Landfrauen gerne verkostet wurden. Als leckere Ergänzung hatte eine Landfrau selbst gemachten Eierlikör mitgebracht, der ebenfalls regen Zuspruch fand.
Die Stimmung war von Anfang an sehr lustig und es wurden viele schöne Lieder angestimmt, die von "unserer Inge" mit dem Akkordeon begleitet wurden.
Von der Flörsheimer Warte aus ging die Fahrt weiter an der Siedlung Falkenberg vorbei durch die herbstlichen Weinberge nach Hochheim. Am berühmten Victoriadenkmal war der letzte Haltepunkt. Udo Enjeberg berichtete den Landfrauen dass das Denkmal zu Ehren der Königin Victoria im Jahr 1850 errichtet wurde.
Das gemeinsame Abendessen nahmen die Landfrauen im Weingut Mitter ein. Von dort aus erfolgte die Rückfahrt nach Wallau.

vom 17.09.2018

Radtour des Bezirksvereins 2018

Gruppe der Fahrradtour Teilnehmer 2018

Am Sonntagmorgen, dem 2. Sept. 2018, trafen sich 24 Landfrauen und 5 Männer zur Rad-Tour von Prag nach Dresden. In Prag gab es zwei Stadtführungen. Am 7. Sept. endet die Tour in Dresden, wo es eine Stadtrundfahrt und einen Rundgang zu Semperoper, Residenzschloss, Hofkirche, Zwinger und Frauenkirche gibt.
Mit über 200 geradelten Kilometer war es wieder eine sehr schöne Tour.

In Prag machte die Gruppe eine Führung auf der Kleinseite, dem Stadtteil zu Füßen der Prager Burg, und in der Altstädter Seite. Am Montagvormittag ist noch Zeit für einen Besuch der Prager Burg Hradschin. Gegen Mittag des 3. Sept. geht es mit der Radtour los. Bei bestem "Radelwetter" und auf teils neuen Wegen geht es an der Moldau entlang bis Melnik.
Am Dienstag stehen 60 km auf dem Programm. Das Wetter ist wieder perfekt und es geht entlang und rechts und links der Elbe entlang.
Der dritte Radeltag führt nach Hrensko, das direkt an der Grenze zu Deutschland liegt und über 60 Kilometer entfernt ist. Über Usti nad Labem und Decin wird Richtung Grenze geradelt. Nach der Fährüberfahrt müssen die Räder getragen werden, bevor es zum Hotel wieder fahrend weitergeht.
Am nächsten Morgen überquert die Gruppe in Schmilka letztmals mit der Fähre die Elbe. Auf ebener Strecke geht es dann an Bad Schandau vorbei, mit Blick auf die Festung Königstein, die imposant aus dem Elbtal hervorragt, zum alten Kurort Rathen. Immer wieder sind die bizarren Steinformationen des Elbsandsteingebirges zu bewundern. Zur Mittagszeit wird in Pirna mit seinem historischen Altstadtkern eine längere Pause gemacht. Die Berge werden flacher und die Felsenwelt macht Platz für das Elbtal. Nach einer Stunde Fahrt ist am anderen Elbufer Schloss Pillnitz zu bewundern. Ein paar Kilometer weiter bestaunt die Gruppe das "Blaue Wunder", einer Stahlbrücke aus dem Jahr 1893, und die Innenstadt von Dresden.

vom 20.08.2018

Geburtstagsfeier des Bezirksvereins - 70 Jahre Landfrauenarbeit

Knapp 300 Frauen auf dem Fest

Am 8. August 2018 feierte der Bezirksverein mit rund 270 Landfrauen und zahlreichen Ehrengästen im Biebricher Schloss seinen 70. Geburtstag. Es war eine gelungene Veranstaltung, bei der langjährig und aktuell Aktive gemeinsam im Gespräch waren und einen schönen Nachmittag bei Sektempfang, Buffet und mit musikalischer Begleitung verbrachten.

Vorstand und Ehrengäste
Vorstand und Ehrengäste

Am 8. August 2018 hatte der Landfrauenbezirksverein Wiesbaden, Rheingau, Main-Taunus seine langjährigen oder besonders aktiven Mitglieder aus den achtzehn Ortsvereinen ins Biebricher Schloss zu einer kleinen Feier des 70-jährigen Bestehens im Jahr 2018 eingeladen. Hinzu kamen Ehrengäste: Am wichtigsten waren viele ehemalige Vorstandsmitglieder im Bezirksvorstand. Hinzu kamen der Wiesbadener Oberbürgermeister, der Landrat des Main-Taunus-Kreises und der Vertreter des Landrats vom Rheingau-Taunus-Kreis. Außerdem waren die Stadtverordnetenvorsteherin aus Wiesbaden, die Landesvorsitzende der Landfrauen und die Ehrenvorsitzende des Bezirksvereins anwesend.

Erwartungsvolle Gäste
Erwartungsvolle Gäste

Die Ehrengäste betonten in ihren Grußworten einvernehmlich, dass Landfrauenarbeit keineswegs antiquiert ist. Vielmehr gehe es darum, sich Gedanken über Natur und Umwelt zu machen, nachhaltig zu sein, örtlich auf dem Land verwurzelt und zugleich modern zu sein, betonte Christa Gabriel, Wiesbadens Stadtverordnetenvorsteherin. Oberbürgermeister Gerich wies darauf hin, dass es immer auch um Geselligkeit, gemeinsames Agieren und offene Gespräche bei und mit den Landfrauen gehen. Der Landrat des Main-Taunus-Kreises, Michael Cyriax, erklärte, dass es im Gegensatz zum Geburtsjahr des Bezirksvereins nicht mehr darum gehe, Menschen auch durch eigene Garten- und Feldarbeit satt zu machen: Heute geht es um ein Gemeinschaftsgefühl und ein lebenswertes Miteinander im ländlichen Raum. Eher die historische Dimension in den Fokus nahm der Stellvertreter des Landrats vom Rheingau-Taunus-Kreis, Dr. Herbert Koch. Landfrauen waren auch vor 70 Jahren diejenigen, die als eine der ersten anstehende Aufgaben erkannten und anpackten. Und noch heute erfüllen sie diese Aufgabe, helfen bei der Bewältigung des Alltags und schaffen wichtige Lebensgrundlagen im ländlichen Bereich, der immer mehr wieder als Lebensraum entdeckt werde.

Gäste im Schloss
Gäste im Schloss

Anschließend blickte die Landesvorsitzende der Landfrauen, Hildegard Schuster, auf die Zeit der Gründung und die Vielfalt der Aufgaben heute. Sie machte deutlich, dass Frauen damals begrenzte Rechte hatten und sich in der Regel nur in einem Frauenverein oder in der Kirche eigenständig einbringen durften. Dank der Hauswirtschaftsschulen, deren Lehrerinnen zur Gründung von Landfrauenvereinen rieten, aber auch dank der praktischen Hilfen (Gefrier- oder Waschgelegenheiten für das ganze Dorf etc.) erhielten Landfrauenvereine immer mehr Zulauf. Sie erkannten den Wert des selbständigen Agierens und vor allem der Bildung: Denn nur wenn man über Themen Bescheid weiß, ist ein zielgerichtetes Engagement möglich. Daher gelte es auch in der heutigen Zeit, die Landfrauenarbeit fortzusetzen - so auch in unserem Bezirksverein, der als einer der ersten in Hessen gegründet wurde. Schließlich beendete die Ehrenvorsitzende Helga Dreßler mit einem kurzen Rückblick, verbunden mit besten Wünschen für die Zukunft des Bezirksvereins die Grußworte.

DreyKant bei den Landfrauen 2018
DreyKant bei den Landfrauen 2018

Die Gruppe DreyKant aus Wiesbaden-Breckenheim (www.dreykant.de) gestaltete mit ihrem "kernigem Folkmix für lustige Leute" den musikalischen Rahmen für das Geburtstagsfest. Dieses tolle Quartett unterhielt die Landfrauen mit einer Mischung aus internationalem traditionellem Liedgut und alter deutscher Musik.. Der mehrstimmige Gesang mit intensivem Spiel der unterschiedlichen Instrumente begeisterte die Landfrauen sehr.

frühere und akuelle Bezirksvorstandsmitglieder
frühere und akuelle Bezirksvorstandsmitglieder

Inge Schaab, die langjährige zweite Vorsitzende und noch immer ein äußerst erfahrenes Mitglied des aktuellen Teamvorstands, beschrieb sehr kurzweilig die Geschichte des Bezirksvereins. Sie erinnerte an die Wiesbadenerin Landwirtschaftslehrerin Margot Faust, die 1948 begann, Frauen auf dem Lande für mehr Fortschritt und Bildung zu aktivieren. Es galt Vorbehalte und Schranken zu überwinden und die Frauen für Neuerungen und Wissensvermittlung zu interessieren, ohne mit bisherigen Traditionen zu brechen. So wurden nicht nur neue Techniken wie Gemeinschaftsgefrieranlagen oder Wäschereien eingeführt, sondern auch ein hervorragendes Bildungsprogramm auf den Weg gebracht. Diesen Weg beschritten auch die anderen Vorsitzenden Christel Schaab und Helga Dreßler weiter, auch Else Kranz wirkte als Landesvorsitzende maßgeblich daran mit. Aktuell wird der Bezirksverein von einem Teamvorstand geleitet.

Biene - das Symbol der Landfrauen
Biene - das Symbol der Landfrauen

Gesellschaftpolitisch haben sich Landfrauen seither eingebracht und mit dazu beigetragen, die Lebensbedingungen und Lebensqualität für die Frauen im ländlichen Bereich erheblich zu verbessern. Wichtig war und ist dabei, die Gemeinschaft zu pflegen und aus dieser heraus Kraft für Projekte zu schöpfen. Dies zeigt sich bei vielen Einzelprojekten in den Ortsvereinen, sei es beim gemeinsamen Kochen mit Kindern, Kuchentheken an Ortsveranstaltungen, Vorträgen und Bildungsprogrammen für alle Mitglieder oder vielfältigen Hilfen in karitativen Bereichen.
Der Bezirksverein bildet für alle Ortsvereine das "Dach" und koordiniert die Arbeit. Er ist Bindeglied zwischen den Ortsvereinen und dem Landesverband und bietet darüber hinaus ein eigenes Bildungs- und Reiseprogramm. Der jährliche Bauernmarkt in Wiesbaden, der von den Landfrauen unter dem Motto" Stadt und Land feiert Erntedank" vor 30 Jahren mit entwickelt wurde, bildet einen weiteren Arbeitsschwerpunkt des Bezirksvereins. Zum einen wirken die Landfrauen bei der Organisation und Programmgestaltung mit. Zum anderen sind das Landfrauencafe mit den vielen selbstgebackenen Kuchen sowie zusätzliche Angebote einzelner Ortsvereine eine feste Institution. Der Erlös hieraus kommt sozialen Projekten in der Region zu und ist daher ein wichtiger Beitrag für die Gesellschaft.

vom 21.06.2018

Bildungsreise des Landfrauenbezirksverein nach Sankelmark 2018

Die jährlich durchgeführte Bildungsreise des Bezirksvereins führte 2018 nach Schleswig-Holstein mit Ausflügen auch nach Dänemark. Es beteiligten sich Landfrauen aus 14 der 18 Ortsvereine. Thematisch standen literarische Momente über Land und Leute im Mittelpunkt.

Kirche in Haderslev
Kirche in Haderslev

Sonntags nach der Ankunft in Sankelmark begrüßte uns Herr Baron, der uns auch die ganze Zeit begleitet. Er führte uns in einem kleinen Exkurs durch die zeitgenössische Literatur in Schleswig-Holstein. Bei der Abendveranstaltung hörten wir einen sehr lebendigen Vortrag über das Leben auf den Halligen. Ein ehemaliges Lehrerehepaar berichtete sehr anschaulich von 30 Jahren Inselleben. Mit einem kleinen Dämmerschoppen ging ein langer Tag zu Ende.
Der Montag startete bereits vor dem Frühstück für einige Damen mit einer energiespendenden Morgengymnastik. Frau Knauer aus Apenrade gab uns Einblicke in das alltägliche Leben in Dänemark. Anschließend beschäftigten wir uns mit der Verhaltensforschung bei Schweinen. Am Nachmittag besuchten wir einen Bio-Betrieb für die Aufzucht von Ferkeln. Auf 25 ha werden ca. 800 Mutterschweine im Freiland gehalten. Die Ferkel werden später an Bio-Mastbetriebe im Schwäbischen verkauft. Der Abend klang mit dem Leben und Werk von Theodor Storm aus. Dazu wurde ein Pharisäer gereicht, ein gehaltvolles typisch nordisches Getränk aus angewärmtem Rum, Kaffee, Zucker und einer Sahnehaube.

Der nächste Morgen stand im Zeichen der Reformation im Norden. In Haderslev in Dänemark (damals Deutschland) begann die Reformation schon im Jahr 1521. Pastorin Hansen führte durch den Dom St. Marien und berichtete aus dem Leben in Dänemark, damals und heute. Am Nachmittag besuchten wir Schloss Gram, dass vor allem für Veranstaltungen und Feiern genutzt wird. Wegen eisigem Wind konnten wir nicht in den Park. Ein ehemaliger Kuhstall dient heute als Café, und die Scheune ist ein riesiger Veranstaltungsraum über vier Stockwerke hoch, der auch für Konzerte ideal ist. Nach einer Verschnaufpause beim Abendessen hatte Jutta Kürtz das Wort. Sie sprach über das Leben in den ländlichen Räumen, die dortigen Lebensformen und die Kultur im Wandel.
Am Mittwoch wurden vor dem Frühstück wieder die Muskeln gelockert. Unsere Übungsleiterin Monika zeigte uns wie Gehirn und Kräfte mobilisiert werden können. Bei strahlendem Sonnenschein und frostigen Temperaturen ging es nach Steinbergkirche. Der Ort heißt wirklich so.
Auf dem Friedhof von St. Marien steht eine fast 500 Jahre alte Linde, sie wird die Reformationslinde genannt. Anschließend besichtigten wir die Kirche. Aus guter Tradition wurde auch hier, wie bei jedem Kirchenbesuch, das Lied "Großer Gott wir loben dich" gesungen. Dann fuhren wir Janbecks FAIRhaus an. Frau Janbeck erklärte ihr Konzept eines ökologisch geführten Cafés.
Am Nachmittag besuchten wir in Schloss Gottorf die Norddeutsche Galerie. In einer Führung wurde uns die Malerei des 20. und 21. Jahrhunderts näher gebracht. Ein kleiner Bummel durch die Innenstadt von Schleswig schloss sich an.
Nach dem Abendessen hatten wir eine Lesung von Frau Iversen, die ein paar Geschichten aus ihrem Buch "Sechs Wochen auf der Scholle" zum besten gab.

vom 21.06.2018

Wallauer Landfrauen besuchen Seligenstadt

Die Stadtführerin auf dem Marktplatz

Zum Abschluss ihres Winterprogramms machten sich 38 Landfrauen aus Wallau bei sommerlichen Temperaturen am 29. Mai zu einem Ausflug nach Seligenstadt auf. Dort stand eine Themen-Stadtführung speziell für Frauen auf dem Programm. Diese nahm am Rathaus ihren Anfang und die Landfrauen konnten sofort die wunderschönen Fachwerkhäuser bewundern.

Wallauerinnen in Seligenstadt
Wallauerinnen in Seligenstadt

Ganz besonders hervorzuheben ist das Kloster, die ehemalige Benediktinerabtei. Diese ist eine der wenigen nahezu komplett erhaltenen Klosteranlagen in Hessen. Fast 2000 Jahre lebten und arbeiteten Mönche hinter den Klostermauern nach den Regeln des heiligen Benedikts, bis das Kloster 1803 im Zuge der Säkularisierung aufgelöst wurde. Heute bietet das Kloster mit Klausur- und Wirtschaftsgebäuden sowie dem Klostergarten einen unvergesslichen Einblick in das klösterliche Leben vergangener Zeiten. Besonders schön ist die Gartenanlage, die gemäß ihrer historischen Struktur im Barockstil rekonstruiert wurde. Hier findet man einen schönen Nutzgarten aber auch den für Klostergärten typischen Kräutergarten mit Heilpflanzen und auch schöne Blumeneinfassungen.

Zum Abschluss der Führung konnte die Landfrauengruppe noch einen Blick in die zum Kloster gehörende Basilika werfen. Bevor wieder in den Bus gestiegen wurde genoss wer mochte ein besonders leckeres Eis oder machte einen kurzen Abstecher an den nahe gelegenen Main Zum Abschluss des Ausfluges steuerten die Landfrauen in Hanau-Steinheim eine Gaststätte zum gemeinsamen Abendessen an.

vom 29.04.2018

Kinderkochen in Wallau

Gemeinsam mit dem Förderverein der Taunusblickschule in Wallau organisierten die Wallauer Landfrauen zum zweiten Mal für 12 Kinder eine Koch-Arbeitsgruppe in der Schule.
Alle hatten viel Spaß und verspeisten die gemeinsam in einer Stunde gezauberten Gerichte in aller Regel mit viel Genuss und Appetit.

Neben dem Umgang mit frischen Lebensmitteln erfuhren die Kinder so spielerisch, dass ein leckeres Essen auch ohne viel Aufwand schnell zu kochen ist. Es gab natürlich auch dieses Mal klare Favoriten: Neben den obligatorischen Spaghetti schafften es dieses Mal die Apfelpfannküchlein und die Kürbissuppe weit nach vorne.

vom 29.04.2018

"Rund um den Frühling" - Ein Vortrag bei den Landfrauen in Wallau

Am 9. April 2018 boten die Wallauer Landfrauen einen Vortrag von Dr. Katrin Reichel aus Königstein an. Äußerst charmant, kurzeilig und sehr kompetent entführte sie die rund 20 Gäste in eine Welt voller Bilder. Dabei zeigte Frau Reichel selbst gemachte, thematisch passende Fotografien, rezitierte Gedichte und sang mit den Besuchern mehrere Frühlingslieder.

Die Gäste wurden durch "Lenzing", "Launing" und "Weidemonat" geführt und erfuhren viel über Bräuche, den Winter zu vertreiben oder Frühlingsboten in der Natur. Diverse Pflanzen und Tiere zeigen an, dass der Jahreszyklus in der Zeit von März bis Mai beginnt: Das Leben erwacht wieder, die Wärme kommt, die Tage werden länger und die Ernte wird vorbereitet. Interessant war, mehr über die Herkunft verschiedener Bezeichnungen für Dinge zu erfahren. Wer hätte schon gedacht, dass die Tulpe über einen Wiener Professor nach Holland kam und im 16. Jahrhundert nur zu horrenden Preisen gehandelt wurde.
Die Gäste erfuhren auch mehr über diverse Frühlings- und Osterbräuche: Das heute wieder übliche Schmücken von Brunnen geht auf das Schöpfen des "Osterwassers" aus einer Quelle zurück, was reinigende Wirkung haben soll. Die Veranstaltung endete mit der Walpurgisnacht und erhellenden Ausführungen über die "Haga-Zussen", die in dieser Nacht besonders gefragt sind. Wer mehr darüber erfahren möchte, mag sich an eine der Wallauer Landfrauen wenden, die der Referentin Fr. Reichel mit einem herzlichen und intensiven Beifall für ihren gelungenen Vortrag dankten.

vom 22.03.2018

Bildungsreise des Bezirksvereins nach Schleswig-Holstein

Vom 11. - 15. März 2018 fuhren Landfrauen nach Sankelmark. Auf der Hinreise gab es eine große Pause mit "Weck, Worscht und Woi".
Nach der Ankunft begrüßte Herr Baron, der die Gruppe vor Ort begleitete. Er referierte zunächst über die zeitgenössische Literatur in Schleswig-Holstein.
Am Abend berichtete ein Lehrerehepaar sehr anschaulich über 30 Jahre Leben auf den Halligen.

Der Montag startete für einige Landfrauen aus 14 verschiedenen Ortsvereinen mit einer Energie spendenden Morgengymnastik. Danach gab Frau Knauer Einblicke in das alltägliche Leben in Dänemark. Anschließend beschäftigten sich die Landfrauen mit der Verhaltensforschung bei Schweinen. Am Nachmittag wurde ein Bio-Betrieb für die Aufzucht von Ferkeln besucht: Auf 25 ha werden ca. 800 Mutterschweine im Freiland gehalten. Die Ferkel werden später an Bio-Mastbetriebe im Schwäbischen verkauft. Der Abend klang mit dem Leben und Werk von Theodor Storm aus. Dazu wurde ein "Pharisaer" gereicht, ein gehaltvolles typisch nordisches Getränk aus angewärmtem Rum, Kaffee, Zucker und einer Sahnehaube.

Der nächste Morgen stand im Zeichen der Reformation im Norden. In Haderslev in Dänemark (damals Deutschland) begann die Reformation schon im Jahr 1521. Pastorin Hansen führte durch den Dom St. Marien. Auch sie berichtete uns aus dem Leben in Dänemark, damals und heute. Am Nachmittag besuchten wir Schloss Gram, dass vor allem für Veranstaltungen und Feiern genutzt wird. Wegen eisigem Wind war ein Besuch des Parks nicht möglich. Ein ehemaliger Kuhstall dient heute als Café, und die Scheune ist ein riesiger über vier Stockwerke hoher Veranstaltungsraum, der auch für Konzerte ideal ist. Nach einer Verschnaufpause beim Abendessen hatte Jutta Kürtz das Wort. Sie sprach über das Leben in ländlichen Räumen, dortige Lebensformen und die Kultur im Wandel.

Am Mittwoch wurden vor dem Frühstück wieder die Muskeln gelockert und gezeigt, wie Gehirn und Kräfte mobilisiert werden können. Bei strahlendem Sonnenschein und frostigen Temperaturen ging es nach Steinbergkirche, einem Ort auf dessen Friedhof von St. Marien eine fast 500 Jahr alte Linde steht. Sie wird die Reformationslinde genannt. Anschließend besichtigten wir die Kirche. Aus guter Tradition wurde auch hier, wie bei jedem Kirchenbesuch, das Lied "Großer Gott wir loben dich" gesungen. Dann ging es zu Janbecks FAIRhaus. Frau Janbeck erklärte uns ihr Konzept eines ökologisch geführten Cafés; es gibt auch Ferienwohnungen. Mit ihrer Idee hat sie im letzten Jahr den Nachhaltigkeitspreis des Landes Schleswig-Holstein gewonnen.
Am Nachmittag besuchten wir in Schloss Gottorf die Norddeutsche Galerie. In einer Führung wurde uns die Malerei des 20. und 21. Jahrhunderts näher gebracht. Ein kleiner Bummel durch die Innenstadt von Schleswig schloss sich an.
Nach dem Abendessen hatten wir noch eine Lesung von Frau Iversen. Sie las uns ein paar Geschichten aus ihrem Buch "Sechs Wochen auf der Scholle" vor.

Am letzten Tag ging es gut gelaunt zurück nach Wiesbaden. Erneut hatten die Landfrauen eine interessante und eindrucksvolle Bildeungsreise erlebt.

vom 14.03.2018

Regionaltreffen dreier Bezirkslandfrauenvereine

Vorstandsvertreterinnen der drei Bezirksvereine

Zu einem Regionaltreffen hatten am 24.02.18 die Bezirkslandfrauen Weilburg eingeladen. Die Vorsitzende Gabriele Fluck begrüßte Vorstandskolleginnen aus den benachbarten Bezirken Untertaunus, Limburg und Wiesbaden/Rheingau und Main-Taunus. Bei einem Arbeitsfrühstück im Löwenkaffee am Marktplatz in Weilburg tauschten sich die Vertreterinnen der Landfrauenvorstände rege aus.

Der Schwerpunkt der Besprechung lag auf der in Bad Schwalbach in diesem Jahr stattfindenden Landesgartenschau. Dabei sind die Landfrauen aus dem Untertaunus sehr engagiert und eingebunden. Insbesondere der dortige Landfrauentag am 18.08.18, der gemeinsam mit dem Hessischen Landfrauenvernad organisiert wird, benötigt viel Vorbereitung.
Die Vorstandsvertreterinnen tauschten sich auch über die unterschiedlichen Schwerpunkte der Landfrauenarbeit in den drei Bezirken aus. Dies ist anregend und bringt allen drei neue Ideen für die eigene Arbeit.
Im Anschluss an das "Arbeitsfrühstück nutzten die Landfrauen die Gelegenheit, das Weilburger Schloss zu besichtigen.

vom 20.02.2018

Kreppelkaffee der Wallauer Landfrauen

Kreppelkaffee Wallau

Am 29. Januar 2018 führten die Wallauer Landfrauen ihren traditionellen Kreppelkaffee durch. G. Schwarzloh und R. Pfeifer brachten den Saal zum Toben, aber auch alle anderen Vortragenden erhielten Raketen und großen Applaus.

Kreppelkaffee Vortragende
Kreppelkaffee Vortragende

L. Marquardt und W. Zürnstain erfreuten die fast 40 anwesenden Landfrauen. Die Kreppel schmeckten ebenso lecker wie der Kaffee. Und im Anschluss genoss die eine oder andere Landfrau auch ein gutes Gläschen Wein.

Kreppelkaffee Vortragsduo
Kreppelkaffee Vortragsduo

Dabei unterhielten auch H. Paul und H. Born mit einer gelungenen Darbietung über den "Mann von de Born" die Landfrauen. Zum Glück kennen wir alle den Erwin und wissen die Äußerungen richtig einzuschätzen.

vom 20.02.2018

Heringsessen der Wallauer Landfrauen

Saal in Wallau

Am 19. Februar 2018 trafen sich 45 Landfrauen im Alten Rathaus in Wallau zum traditionellen Heringsessen. In dem thematisch passend geschmückten Raum waren fünf Sitzgruppen aufgebaut, an denen die Landfrauen die Pellkartoffeln mit den leckeren Heringen genossen. Außerdem wurde die Zeit intensiv genutzt, um sich auzutauschen und in geselliger Runde einen schönen Abend zu verbringen.

Teilnehmerinnen Heringsessen
Teilnehmerinnen Heringsessen

Der Vorstand gedachte der Familien der gerade kürzlich verstorbenen beiden Vereinsmitglieder. Außerdem wurde die Fasten- oder auch Passionszeit thematisiert: Dabei gehe es eben nicht nur un'ms Abnehmen oder sich Einschränken, sondern vor allem darum, sich einmal Zeit zu nehmen zum Besinnen, zum Nachdenken bzgl. vergangener Erlebnisse und Vorauszuschauen auf anstehende Ereignisse. Der Vorstand betonte, wie wichtig es ist, immer auch gemeinsam mit anderen und zusammen Dinge zu gestalten, zu erleben und zu entwickeln. Darüber könne zunächst jede für sich selbst, dann aber auch gemeinsam nachdenken und überlegen, was die Einzelne oder was wir im Verein erreichen wollen.

vom 05.02.2018

Bezirkslandfrauen bilden sich fort

Impulsvortrag bei Seminar "Arbeiten im Team"

Am 13.01.2018 bot der Bezirkslandfrauenverein (gemeinsam mit dem Landesverband und in Zusammenarbeit mit dem Büro für Staatsbürgerliche Zusammenarbeit - Büro f) seinen Mitgliedern ein Seminar zum Thema: "Arbeiten im Team an. Die Referentin Monika Finkbeiner bot den 16 Teilnehmerinnen im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod einen interessanten Seminartag.

Am Ende des Seminartages bestand Miteinander
Am Ende des Seminartages bestand Miteinander

Frau Finkbeiner machte sich zunächst ein Bild von den Seminargruppe, um danach die Inhalte gemäß der Bedürfnisse individuell anzupassen. So konnte jede Teilnehmerin vorab ausführen, in welchem Team gearbeitet wird und welche Erwartungen diesbezüglich an das Seminar gestellt werden.
Nach dieser "Bestandsaufnahme regte Frau Finkbeiner durch Übungen die Teilnehmerinnen zu neuen Blickwinkeln und Impulsen für die Arbeit in den jeweiligen Teams an. In Gruppenarbeit wurde sehr individuell an zukünftigen Ideen und Projekten der einzelnen Ortsvereine gearbeitet.
Danach stellten die einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse der Gruppe vor. So entstand eine regelrechte "Ideenbörse für die zukünftige Arbeit der Landfrauenvereine: Von Frühstück über Spieleabende, interessante Kulturausflüge, Kinderkochen und Fahrdienste für Ältere reichte das Spektrum dessen, was Landfrauenarbeit im Bezirk und im Ortsverein ausmacht.

Alle Teilnehmerinnen freuten sich über den fruchtbaren Austausch untereinander und regten an, diesen auch zukünftig zu vertiefen. Dies ist insbesondere dank Internet und sozialen Medien, die unbedingt genutzt werden müssen, heute kein Problem mehr. Auch fand die Idee, zukünftig noch mehr zwischen den Ortsvereinen zu kooperieren. große Zustimmung.
Frau Finkbeiner schaffte es durch gezielte Einwürfe immer wieder neue Blickwinkel zu öffnen und bot der Gruppe somit einen sehr interessanten und kurzweiligen Seminartag.

vom 14.01.2018

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen in Wallau

Freude bei ehemaligen und neuen Vorstandsmitgliedern

Am 8. Januar 2018 führten die Wallauer Landfrauen ihre Jahreshauptversammlung mit einem Imbiss in der Pause durch. Bei der anstehenden Neuwahl des Vorstandes kandidierten drei langjährige Mitglieder nicht noch einmal: Gesa Koch, Brigitte Pfister und die 1. Vorsitzende Gerda Fischer.

Die neu gewählte Vorsitzende, Iris Pilling, und die wieder gewählte zweite Vorsitzende, Hildegard Paul, hoben die langjährige Mitgliedschaft und die Leistungen der drei Frauen im Vorstand und für den Verein hervor. Gesa Koch hatte Jahrzehnte u. a. mehrtägige Reisen des Landfrauenvereins organisiert und durchgeführt; Brigitte Pfister war 20 Jahre Geschäfts- und Kassenführerin und hat diese Aufgabe souverän und zur vollsten Zufriedenheit aller ausgeübt; Gerda Fischer war 20 Jahre lang das Gesicht des Vereins - nicht nur gegenüber dem Landfrauenverein, sondern auch in Wallau und in der Region.
Den drei Frauen wurde für diese Leistungen vom gesamten neuen Vorstand und den anwesenden Vereinsmitgliedern herzlich gedankt und alle erhielten ein Geschenk und einen Blumengruß - verbunden mit den besten Wünschen für die Gesundheit und die persönliche Zukunft sowie der Hoffnung, alle drei regelmäßig und noch möglichst viele Jahre bei Veranstaltungen der Wallauer Landfrauen begrüßen zu können.

vom 11.12.2017

"Das Beste am gemeinsamen Kochen ist das Essen!" - Kinderkochen in Wallau

Koch-Arbeitsgruppe an Wallauer Grundschule

In der Zeit zwischen den Herbstferien und den Weihnachtsferien wurden an der Grundschule in Hofheim-Wallau wieder zahlreiche Arbeitsgruppen für die Kinder angeboten. Etwas Besonderes hatte sich der Förderverein der Taunusblickschule einfallen lassen: Für die Kochgruppe gab es so viele Anmeldungen, dass die zwölf Kinder ausgelost werden mussten. Auch die Wallauer Landfrauen unterstützten die AG.

Acht Mal trafen sich die Kinder mit Vertreterinnen des Fördervereins in der Küche der Schule zum gemeinsamen Kochen. Die Stimmung war gut und die Kinder sollten erfahren, wie lecker frische und selbstgemachte Gerichte schmecken können.

Der Landfrauenverein Wallau übernahm an drei Nachmittagen die Verantwortung: Dann kochten die Kinder aufgeteilt in gleich große Gruppen jeweils drei unterschiedliche Gerichte.
Besonders interessant war es, nicht nur die eigenen Gerichte zu probieren, sondern sie mit den Ergebnissen der beiden anderen Gruppen zu vergleichen. Geschmeckt hat den Kindern fast immer alles. Ein Höhepunkt waren die selbst gemachten "Goldtaler", knusprige selbst gemachte Bratkartoffeln, die alle noch viel besser als Pommes fanden.

Die zwölf Kinder der ersten bis vierten Klasse hatten nicht nur viel Spaß, sondern bekamen auch viele Tipps wie sie zu Hause in kurzer Zeit leckeres Essen selbst zubereiten können. Am Wochenende hat der eine oder andere Schüler aus der Gruppe mit Hilfe der verteilten Rezepte das eine oder andere Essen auch zu Hause nachgekocht.

Alle Kinder waren mit sehr großem Engagement bei der Sache. Es wurde nicht nur geschnipselt, gerieben, gewürzt und gekocht. Kinder und Betreuer lachten auch viel miteinander und alle lernten, dass zum Kochen auch das Aufräumen gehört. Der Höhepunkt war aber stets die gemeinsame Verkostung der in knapp einer Stunde gezauberten Essen. Ein Kind brachte es wie folgt auf den Punkt: "Das Kochen macht Spaß, Aber das Beste daran ist das Essen!"

Die Arbeitsgruppe war ein voller Erfolg. Es bleibt zu hoffen, dass es wieder ein vergleichbares Angebot geben wird, das hoffentlich auf ebenso großes Interesse stoßen wird.

vom 11.12.2017

Bezirkslandfrauen besuchen die Lichterstadt Metz

Landfrauengruppe in Metz

Wie jedes Jahr hatten sich Landfrauen aus den Ortsvereinen des Bezirks Wiesbaden, Rheingau und Main-Taunus zu einem Tagesausflug mit Besuch eines Weihnachtsmarkts ins Nachbarland Frankreich am Nikolaustag 2017 aufgemacht.

Als Ziel stand die 230km entfernte lothringische Stadt Metz auf dem Programm. Direkt nach der Ankunft erhielten die über 40 Landfrauen in zwei Gruppen bei einer 1,5 stündigen Stadtführung einen Überblick über die interessanten Punkte der Stadt, in deren Gebiet Mosel und Seille zusammenfliesen.
Ein Höhepunkt der Führung war die wunderschöne gotische Kathedrale. Mit einer imposanten Gewölbehöhe von 42 m ist sie die dritthöchste Kathedrale dieser Art in Frankreich. Ganz besonders ist auch die Fensterfläche mit insgesamt 6.500 qm Glasmalerei. Damit ist diese Kirche diesbezüglich in Frankreich herausragend. Hervorzuheben sind auch mehrere Fenster des Künstlers Mark Chagall, der im 20. Jahrhundert verschiedene Kirchenfenster gestaltet hat - so auch in St. Stephan in Mainz.

Auf dem sich durch die Stadt und auf den Plätzen schlängelnden Weihnachtsmärkten genossen die Landfrauen neben dem obligatorischen Glühwein und Bratwürstchen natürlich auch französische Spezialitäten wie Muscheln, Austern und Champagner. Und das alles umrahmt von einer schön beleuchteten mittelalterlichen Stadt.
Gut gelaunt und voller Eindrücke kehrten die Landfrauen abends zurück und hatten zu Hause viel vom Nikolaus und über Metz zu erzählen.

vom 25.11.2017

Vorstände mehrerer Bezirksvereine trafen sich

Regionalentreffen 2017

Am 11. November 2017 trafen sich die Vorstände der Bezirksvereine Limburg, Weilburg, Untertaunus und Wiesbaden/Rheingau/Main -Taunus zu einem überregionalen Zusammenkommen in Wiesbaden.

Bei einem gemütlichen Frühstück im Cafe del Sol im Herzen der Landeshauptstadt tauschte wir uns über die Arbeit der jeweiligen Bezirksvereine aus. Ein Schwerpunkt der Besprechung war der Landfrauentag auf der Landesgartenschau in Bad Schwalbach am 18.08.2017, den der Bezirksverein Untertaunus gemeinsam mit dem Landesverband ausrichten wird.
Im Anschluss an das Frühstück hatte der Bezirksvorstand Wiesbaden eine Führung durch die Hessische Staatskanzlei organisiert. Man erfuhr Vieles über das historische Gebäude des ehemaligen Hotels Rose und über die verschiedenen Bauphasen bis zur endgültigen Fertigstellung als Amtssitz des Hessischen Ministerpräsidenten im Jahr 2004.
Nach einem geselligen und interessanten Vormittag verabschiedete man sich mit der Option sich bald wieder zu treffen.

vom 25.11.2017

Besuch der Fachtagung Nassauer Land 2017

Kaffeetafel Fachtagung 2017

42 Landfrauen nahmen an der Fachtagung Nassauer Land am 9. November 2017 teil. Besonders interessant war ein Vortrag Unser "täglich Brot gib uns heute- wer entscheidet was wir essen?" von Dr. Maren Heincke (Dipl. Agraringenieurin vom Zentrum Veranstwortung der ev. Kirche Hessen-Nassau).

Die Fachtagung wurde vom Bezirksverein Untertaunus ausgerichtet Die dortige Bezirksvorsitzende Gabriele Lindenborn freute sich über das große Interesse an der Fachveranstaltung. Der zunächst sehr wissenschaftliche Vortrag von Fr. Heincke beschäftigte sich mit verschiedenen Aspekten dessen, was alles dafür verantwortlich ist, was der Verbraucher auf den Tisch bekommt: Dies beginnt mit der Saat, die nur von wenigen Konzernen weltweit gekauft werden können. Auch wenige Lebensmittelkonzerne bestimmen weltweit den Markt, was die eigene Entscheidung ebenfalls eingrenzt.
Auch in Deutschland teilen sich nur wenige Lebensmittelgroßmärkte und Diskounter den Markt. Obwohl hier mittlerweile regionale Produkte einen festen Platz in den Regalen haben, kann nicht darüber hinweg gesehen werden, dass es kaum noch kleine Geschäfte ("Tante-Emma-Läden, Metzgereien, Bäckereien etc.) gibt.
Dass hieran die Verbraucher ihren Anteil haben, liegt auf der Hand.
Zum Abschluss ließen sich die Landfrauen den leckeren Kuchen der Kolleginnen aus dem Untertaunus schmecken und hatten hierbei viel Gesprächsstoff.

vom 08.09.2017

Bezirkslandfrauenverein führte Herbstarbeitstagung 2017 durch

Gruppe vor der Tagungsstätte

Am 7. September 2017 veranstaltete der Bezirkslandfrauenverein Wiesbaden, Rheingau und Main-Taunus auf dem Rettershof in Kelkheim-Fischbach seine Herbstarbeitstagung. Dort wurde die Tagung durchgeführt. Die Vorstände der Ortsvereine wurden über relevante Arbeiten im Landesverband, über bevorstehende Termine sowie über allgemeine Entwicklungen informiert.

Eingang zur alten Klosteranlage, heute Reitanlage
Eingang zur alten Klosteranlage, heute Reitanlage

Bei der Führung rund um das alte Kloster, später Gut und heute Reitanlage, sowie dem sog. Schlosshotel gab es viel Interessanets zu entdecken. Anschließend hatten die Landfrauen in der Rettershof-Gaststätte "Zum Fröhlichen Landmann", wo u. a. mit Nadja Tiller und Mario Adorf auch ein Stück Filmgeschichte ("Das Mädchen Rosemarie") gedreht worden war, ein gemeinsames Mittagessen.

Gruppe bei der Führung im Hofgut Retters
Gruppe bei der Führung im Hofgut Retters

Im Reiterstübchen der Gaststätte wurde die Arbeitstagung durchgeführt.
Das nächste große Ereignis wird der Bauernmarkt/das Erntedankfest am 23. und 24. September 2017 am Warmen Damm in Wiesbaden sein, wo sich die Landfrauen seit Jahren u. a. mit einem eigenen Café-Stand und bei der Organisation der Veranstaltung einbringen. Besonderes Interesse fanden wie jedes Jahr die Ausflugs- und Reiseangebote für die Mitglieder der Landfrauenvereine im Bezirk.

vom 06.08.2017

Theaterbesuch der Wallauer Landfrauen

Wallauerinnen in Höchst

Die Wallauer Landfrauen besuchten am 6. August 2017 das Theater "Barock am Main" in der Höchster Porzellanmanufaktur. Gespielt wurde "Der Alchemist", eine Komödie in hessischer Mundart. Es geht dabei um drei Gauner mit derselben Geschäftsidee: Sie machen eine Alchemistenbude auf, die verschiedene Aufstrebende magisch anzieht. Das Ende ist wie immer lustig und doch überraschend.

Die Pausenmusiker
Die Pausenmusiker

Die Wallauer Landfrauen genossen die musikalische Untermalung vor Beginn der Veranstaltung und die schöne Vorstellung und waren auch vom Aufführungsort beeindruckt. Die Anreise hatten sie extra so gewählt, dass alle noch einen Kaffee trinken und ein Schwätzchen miteinander halten konnten. Gefallen hat es allen und sie werden gerne wieder einen solchen Ausflug machen.

vom 30.07.2017

Bezirkslandfrauen machen Fahrt nach Polen

Die Landfrauen machten eine Reise nach Südpolen. Dazu hat eines unserer Mitglieder (Birgit ganz lieben Dank an Dich) eine Bildergalerie angelegt, die über den Internetlink anzusteuern ist.
Wenn Ihr auf einen Ort klickt und dann auf die erste Datei, öffnet sich das Foto. Oben links steht "Diashow wiedergeben": ein Klick und schon läuft es ab.

vom 29.07.2017

Erbenheimer Landfrauen in der Hohen Tatra

Fahrt in die Slowakei und nach Polen vom 7. bis 14. Juli 2017

25 Landfrauen und Männer fuhren zunächst in die Slowakei an den Tschirmer See. Von hier aus wird das Land für fünf Tage erkundet. Ein Ausflug in die Skispring-Hochburg zakopane in Polen ist auch dabei. Zum Abschluss gönnen sich die Erbenheimer noch einen Tag in Breslau. Nach 3.100 km kommen alle voller Eindrücke zurück nach Wiesbaden.

https://landfrauen-erbenheim.jimdo.com/

vom 21.04.2017

Ortsvorsitzendentagung des Bezirkvereins am 7. März 2017

In der jährlichen Frühjahrssitzung der Vorsitzenden der 18 Ortsvereine im Bezirksvereine wird über aktuelle Entwicklungen aus dem Landes- und Bezirksverband informiert. Zugleich gibt es Ausführungen zu Sachverhalten, die alle Ortsvereine betreffen. Außerdem werden Fragen und Anregungen der Ortsvereine aufgegriffen und kommende Termine bekannt gegeben.

Dieses Jahr war das Wichtigste die Abstimmung über die ab 2018 zu erwartende Beitragserhöhung wegen gestiegener Abgaben an den Landesverband. Ebenso wichtig war die Diskussion über die Versicherungsfrage: Neben ganzjährigen Angeboten, die alle Aktivitäten abdecken, gibt es auch preisgünstige Angebote für Einzelveranstaltungen, duch die auch Nichtmitglieder verischert werden können.