Bezirkslandfrauen Wiesbaden, Rheingau und Main-Taunus

Landfrauen

Archiv

vom 17.09.2018

Radtour des Bezirksvereins 2018

Gruppe der Fahrradtour Teilnehmer 2018

Am Sonntagmorgen, dem 2. Sept. 2018, trafen sich 24 Landfrauen und 5 Männer zur Rad-Tour von Prag nach Dresden. In Prag gab es zwei Stadtführungen. Am 7. Sept. endet die Tour in Dresden, wo es eine Stadtrundfahrt und einen Rundgang zu Semperoper, Residenzschloss, Hofkirche, Zwinger und Frauenkirche gibt.
Mit über 200 geradelten Kilometer war es wieder eine sehr schöne Tour.

In Prag machte die Gruppe eine Führung auf der Kleinseite, dem Stadtteil zu Füßen der Prager Burg, und in der Altstädter Seite. Am Montagvormittag ist noch Zeit für einen Besuch der Prager Burg Hradschin. Gegen Mittag des 3. Sept. geht es mit der Radtour los. Bei bestem "Radelwetter" und auf teils neuen Wegen geht es an der Moldau entlang bis Melnik.
Am Dienstag stehen 60 km auf dem Programm. Das Wetter ist wieder perfekt und es geht entlang und rechts und links der Elbe entlang.
Der dritte Radeltag führt nach Hrensko, das direkt an der Grenze zu Deutschland liegt und über 60 Kilometer entfernt ist. Über Usti nad Labem und Decin wird Richtung Grenze geradelt. Nach der Fährüberfahrt müssen die Räder getragen werden, bevor es zum Hotel wieder fahrend weitergeht.
Am nächsten Morgen überquert die Gruppe in Schmilka letztmals mit der Fähre die Elbe. Auf ebener Strecke geht es dann an Bad Schandau vorbei, mit Blick auf die Festung Königstein, die imposant aus dem Elbtal hervorragt, zum alten Kurort Rathen. Immer wieder sind die bizarren Steinformationen des Elbsandsteingebirges zu bewundern. Zur Mittagszeit wird in Pirna mit seinem historischen Altstadtkern eine längere Pause gemacht. Die Berge werden flacher und die Felsenwelt macht Platz für das Elbtal. Nach einer Stunde Fahrt ist am anderen Elbufer Schloss Pillnitz zu bewundern. Ein paar Kilometer weiter bestaunt die Gruppe das "Blaue Wunder", einer Stahlbrücke aus dem Jahr 1893, und die Innenstadt von Dresden.

vom 21.06.2018

Bildungsreise des Landfrauenbezirksverein nach Sankelmark 2018

Die jährlich durchgeführte Bildungsreise des Bezirksvereins führte 2018 nach Schleswig-Holstein mit Ausflügen auch nach Dänemark. Es beteiligten sich Landfrauen aus 14 der 18 Ortsvereine. Thematisch standen literarische Momente über Land und Leute im Mittelpunkt.

Kirche in Haderslev
Kirche in Haderslev

Sonntags nach der Ankunft in Sankelmark begrüßte uns Herr Baron, der uns auch die ganze Zeit begleitet. Er führte uns in einem kleinen Exkurs durch die zeitgenössische Literatur in Schleswig-Holstein. Bei der Abendveranstaltung hörten wir einen sehr lebendigen Vortrag über das Leben auf den Halligen. Ein ehemaliges Lehrerehepaar berichtete sehr anschaulich von 30 Jahren Inselleben. Mit einem kleinen Dämmerschoppen ging ein langer Tag zu Ende.
Der Montag startete bereits vor dem Frühstück für einige Damen mit einer energiespendenden Morgengymnastik. Frau Knauer aus Apenrade gab uns Einblicke in das alltägliche Leben in Dänemark. Anschließend beschäftigten wir uns mit der Verhaltensforschung bei Schweinen. Am Nachmittag besuchten wir einen Bio-Betrieb für die Aufzucht von Ferkeln. Auf 25 ha werden ca. 800 Mutterschweine im Freiland gehalten. Die Ferkel werden später an Bio-Mastbetriebe im Schwäbischen verkauft. Der Abend klang mit dem Leben und Werk von Theodor Storm aus. Dazu wurde ein Pharisäer gereicht, ein gehaltvolles typisch nordisches Getränk aus angewärmtem Rum, Kaffee, Zucker und einer Sahnehaube.

Der nächste Morgen stand im Zeichen der Reformation im Norden. In Haderslev in Dänemark (damals Deutschland) begann die Reformation schon im Jahr 1521. Pastorin Hansen führte durch den Dom St. Marien und berichtete aus dem Leben in Dänemark, damals und heute. Am Nachmittag besuchten wir Schloss Gram, dass vor allem für Veranstaltungen und Feiern genutzt wird. Wegen eisigem Wind konnten wir nicht in den Park. Ein ehemaliger Kuhstall dient heute als Café, und die Scheune ist ein riesiger Veranstaltungsraum über vier Stockwerke hoch, der auch für Konzerte ideal ist. Nach einer Verschnaufpause beim Abendessen hatte Jutta Kürtz das Wort. Sie sprach über das Leben in den ländlichen Räumen, die dortigen Lebensformen und die Kultur im Wandel.
Am Mittwoch wurden vor dem Frühstück wieder die Muskeln gelockert. Unsere Übungsleiterin Monika zeigte uns wie Gehirn und Kräfte mobilisiert werden können. Bei strahlendem Sonnenschein und frostigen Temperaturen ging es nach Steinbergkirche. Der Ort heißt wirklich so.
Auf dem Friedhof von St. Marien steht eine fast 500 Jahre alte Linde, sie wird die Reformationslinde genannt. Anschließend besichtigten wir die Kirche. Aus guter Tradition wurde auch hier, wie bei jedem Kirchenbesuch, das Lied "Großer Gott wir loben dich" gesungen. Dann fuhren wir Janbecks FAIRhaus an. Frau Janbeck erklärte ihr Konzept eines ökologisch geführten Cafés.
Am Nachmittag besuchten wir in Schloss Gottorf die Norddeutsche Galerie. In einer Führung wurde uns die Malerei des 20. und 21. Jahrhunderts näher gebracht. Ein kleiner Bummel durch die Innenstadt von Schleswig schloss sich an.
Nach dem Abendessen hatten wir eine Lesung von Frau Iversen, die ein paar Geschichten aus ihrem Buch "Sechs Wochen auf der Scholle" zum besten gab.

vom 21.06.2018

Wallauer Landfrauen besuchen Seligenstadt

Die Stadtführerin auf dem Marktplatz

Zum Abschluss ihres Winterprogramms machten sich 38 Landfrauen aus Wallau bei sommerlichen Temperaturen am 29. Mai zu einem Ausflug nach Seligenstadt auf. Dort stand eine Themen-Stadtführung speziell für Frauen auf dem Programm. Diese nahm am Rathaus ihren Anfang und die Landfrauen konnten sofort die wunderschönen Fachwerkhäuser bewundern.

Wallauerinnen in Seligenstadt
Wallauerinnen in Seligenstadt

Ganz besonders hervorzuheben ist das Kloster, die ehemalige Benediktinerabtei. Diese ist eine der wenigen nahezu komplett erhaltenen Klosteranlagen in Hessen. Fast 2000 Jahre lebten und arbeiteten Mönche hinter den Klostermauern nach den Regeln des heiligen Benedikts, bis das Kloster 1803 im Zuge der Säkularisierung aufgelöst wurde. Heute bietet das Kloster mit Klausur- und Wirtschaftsgebäuden sowie dem Klostergarten einen unvergesslichen Einblick in das klösterliche Leben vergangener Zeiten. Besonders schön ist die Gartenanlage, die gemäß ihrer historischen Struktur im Barockstil rekonstruiert wurde. Hier findet man einen schönen Nutzgarten aber auch den für Klostergärten typischen Kräutergarten mit Heilpflanzen und auch schöne Blumeneinfassungen.

Zum Abschluss der Führung konnte die Landfrauengruppe noch einen Blick in die zum Kloster gehörende Basilika werfen. Bevor wieder in den Bus gestiegen wurde genoss wer mochte ein besonders leckeres Eis oder machte einen kurzen Abstecher an den nahe gelegenen Main Zum Abschluss des Ausfluges steuerten die Landfrauen in Hanau-Steinheim eine Gaststätte zum gemeinsamen Abendessen an.

vom 29.04.2018

Kinderkochen in Wallau

Gemeinsam mit dem Förderverein der Taunusblickschule in Wallau organisierten die Wallauer Landfrauen zum zweiten Mal für 12 Kinder eine Koch-Arbeitsgruppe in der Schule.
Alle hatten viel Spaß und verspeisten die gemeinsam in einer Stunde gezauberten Gerichte in aller Regel mit viel Genuss und Appetit.

Neben dem Umgang mit frischen Lebensmitteln erfuhren die Kinder so spielerisch, dass ein leckeres Essen auch ohne viel Aufwand schnell zu kochen ist. Es gab natürlich auch dieses Mal klare Favoriten: Neben den obligatorischen Spaghetti schafften es dieses Mal die Apfelpfannküchlein und die Kürbissuppe weit nach vorne.

vom 29.04.2018

"Rund um den Frühling" - Ein Vortrag bei den Landfrauen in Wallau

Am 9. April 2018 boten die Wallauer Landfrauen einen Vortrag von Dr. Katrin Reichel aus Königstein an. Äußerst charmant, kurzeilig und sehr kompetent entführte sie die rund 20 Gäste in eine Welt voller Bilder. Dabei zeigte Frau Reichel selbst gemachte, thematisch passende Fotografien, rezitierte Gedichte und sang mit den Besuchern mehrere Frühlingslieder.

Die Gäste wurden durch "Lenzing", "Launing" und "Weidemonat" geführt und erfuhren viel über Bräuche, den Winter zu vertreiben oder Frühlingsboten in der Natur. Diverse Pflanzen und Tiere zeigen an, dass der Jahreszyklus in der Zeit von März bis Mai beginnt: Das Leben erwacht wieder, die Wärme kommt, die Tage werden länger und die Ernte wird vorbereitet. Interessant war, mehr über die Herkunft verschiedener Bezeichnungen für Dinge zu erfahren. Wer hätte schon gedacht, dass die Tulpe über einen Wiener Professor nach Holland kam und im 16. Jahrhundert nur zu horrenden Preisen gehandelt wurde.
Die Gäste erfuhren auch mehr über diverse Frühlings- und Osterbräuche: Das heute wieder übliche Schmücken von Brunnen geht auf das Schöpfen des "Osterwassers" aus einer Quelle zurück, was reinigende Wirkung haben soll. Die Veranstaltung endete mit der Walpurgisnacht und erhellenden Ausführungen über die "Haga-Zussen", die in dieser Nacht besonders gefragt sind. Wer mehr darüber erfahren möchte, mag sich an eine der Wallauer Landfrauen wenden, die der Referentin Fr. Reichel mit einem herzlichen und intensiven Beifall für ihren gelungenen Vortrag dankten.

vom 22.03.2018

Bildungsreise des Bezirksvereins nach Schleswig-Holstein

Vom 11. - 15. März 2018 fuhren Landfrauen nach Sankelmark. Auf der Hinreise gab es eine große Pause mit "Weck, Worscht und Woi".
Nach der Ankunft begrüßte Herr Baron, der die Gruppe vor Ort begleitete. Er referierte zunächst über die zeitgenössische Literatur in Schleswig-Holstein.
Am Abend berichtete ein Lehrerehepaar sehr anschaulich über 30 Jahre Leben auf den Halligen.

Der Montag startete für einige Landfrauen aus 14 verschiedenen Ortsvereinen mit einer Energie spendenden Morgengymnastik. Danach gab Frau Knauer Einblicke in das alltägliche Leben in Dänemark. Anschließend beschäftigten sich die Landfrauen mit der Verhaltensforschung bei Schweinen. Am Nachmittag wurde ein Bio-Betrieb für die Aufzucht von Ferkeln besucht: Auf 25 ha werden ca. 800 Mutterschweine im Freiland gehalten. Die Ferkel werden später an Bio-Mastbetriebe im Schwäbischen verkauft. Der Abend klang mit dem Leben und Werk von Theodor Storm aus. Dazu wurde ein "Pharisaer" gereicht, ein gehaltvolles typisch nordisches Getränk aus angewärmtem Rum, Kaffee, Zucker und einer Sahnehaube.

Der nächste Morgen stand im Zeichen der Reformation im Norden. In Haderslev in Dänemark (damals Deutschland) begann die Reformation schon im Jahr 1521. Pastorin Hansen führte durch den Dom St. Marien. Auch sie berichtete uns aus dem Leben in Dänemark, damals und heute. Am Nachmittag besuchten wir Schloss Gram, dass vor allem für Veranstaltungen und Feiern genutzt wird. Wegen eisigem Wind war ein Besuch des Parks nicht möglich. Ein ehemaliger Kuhstall dient heute als Café, und die Scheune ist ein riesiger über vier Stockwerke hoher Veranstaltungsraum, der auch für Konzerte ideal ist. Nach einer Verschnaufpause beim Abendessen hatte Jutta Kürtz das Wort. Sie sprach über das Leben in ländlichen Räumen, dortige Lebensformen und die Kultur im Wandel.

Am Mittwoch wurden vor dem Frühstück wieder die Muskeln gelockert und gezeigt, wie Gehirn und Kräfte mobilisiert werden können. Bei strahlendem Sonnenschein und frostigen Temperaturen ging es nach Steinbergkirche, einem Ort auf dessen Friedhof von St. Marien eine fast 500 Jahr alte Linde steht. Sie wird die Reformationslinde genannt. Anschließend besichtigten wir die Kirche. Aus guter Tradition wurde auch hier, wie bei jedem Kirchenbesuch, das Lied "Großer Gott wir loben dich" gesungen. Dann ging es zu Janbecks FAIRhaus. Frau Janbeck erklärte uns ihr Konzept eines ökologisch geführten Cafés; es gibt auch Ferienwohnungen. Mit ihrer Idee hat sie im letzten Jahr den Nachhaltigkeitspreis des Landes Schleswig-Holstein gewonnen.
Am Nachmittag besuchten wir in Schloss Gottorf die Norddeutsche Galerie. In einer Führung wurde uns die Malerei des 20. und 21. Jahrhunderts näher gebracht. Ein kleiner Bummel durch die Innenstadt von Schleswig schloss sich an.
Nach dem Abendessen hatten wir noch eine Lesung von Frau Iversen. Sie las uns ein paar Geschichten aus ihrem Buch "Sechs Wochen auf der Scholle" vor.

Am letzten Tag ging es gut gelaunt zurück nach Wiesbaden. Erneut hatten die Landfrauen eine interessante und eindrucksvolle Bildeungsreise erlebt.

vom 14.03.2018

Regionaltreffen dreier Bezirkslandfrauenvereine

Vorstandsvertreterinnen der drei Bezirksvereine

Zu einem Regionaltreffen hatten am 24.02.18 die Bezirkslandfrauen Weilburg eingeladen. Die Vorsitzende Gabriele Fluck begrüßte Vorstandskolleginnen aus den benachbarten Bezirken Untertaunus, Limburg und Wiesbaden/Rheingau und Main-Taunus. Bei einem Arbeitsfrühstück im Löwenkaffee am Marktplatz in Weilburg tauschten sich die Vertreterinnen der Landfrauenvorstände rege aus.

Der Schwerpunkt der Besprechung lag auf der in Bad Schwalbach in diesem Jahr stattfindenden Landesgartenschau. Dabei sind die Landfrauen aus dem Untertaunus sehr engagiert und eingebunden. Insbesondere der dortige Landfrauentag am 18.08.18, der gemeinsam mit dem Hessischen Landfrauenvernad organisiert wird, benötigt viel Vorbereitung.
Die Vorstandsvertreterinnen tauschten sich auch über die unterschiedlichen Schwerpunkte der Landfrauenarbeit in den drei Bezirken aus. Dies ist anregend und bringt allen drei neue Ideen für die eigene Arbeit.
Im Anschluss an das "Arbeitsfrühstück nutzten die Landfrauen die Gelegenheit, das Weilburger Schloss zu besichtigen.

vom 20.02.2018

Kreppelkaffee der Wallauer Landfrauen

Kreppelkaffee Wallau

Am 29. Januar 2018 führten die Wallauer Landfrauen ihren traditionellen Kreppelkaffee durch. G. Schwarzloh und R. Pfeifer brachten den Saal zum Toben, aber auch alle anderen Vortragenden erhielten Raketen und großen Applaus.

Kreppelkaffee Vortragende
Kreppelkaffee Vortragende

L. Marquardt und W. Zürnstain erfreuten die fast 40 anwesenden Landfrauen. Die Kreppel schmeckten ebenso lecker wie der Kaffee. Und im Anschluss genoss die eine oder andere Landfrau auch ein gutes Gläschen Wein.

Kreppelkaffee Vortragsduo
Kreppelkaffee Vortragsduo

Dabei unterhielten auch H. Paul und H. Born mit einer gelungenen Darbietung über den "Mann von de Born" die Landfrauen. Zum Glück kennen wir alle den Erwin und wissen die Äußerungen richtig einzuschätzen.

vom 20.02.2018

Heringsessen der Wallauer Landfrauen

Saal in Wallau

Am 19. Februar 2018 trafen sich 45 Landfrauen im Alten Rathaus in Wallau zum traditionellen Heringsessen. In dem thematisch passend geschmückten Raum waren fünf Sitzgruppen aufgebaut, an denen die Landfrauen die Pellkartoffeln mit den leckeren Heringen genossen. Außerdem wurde die Zeit intensiv genutzt, um sich auzutauschen und in geselliger Runde einen schönen Abend zu verbringen.

Teilnehmerinnen Heringsessen
Teilnehmerinnen Heringsessen

Der Vorstand gedachte der Familien der gerade kürzlich verstorbenen beiden Vereinsmitglieder. Außerdem wurde die Fasten- oder auch Passionszeit thematisiert: Dabei gehe es eben nicht nur un'ms Abnehmen oder sich Einschränken, sondern vor allem darum, sich einmal Zeit zu nehmen zum Besinnen, zum Nachdenken bzgl. vergangener Erlebnisse und Vorauszuschauen auf anstehende Ereignisse. Der Vorstand betonte, wie wichtig es ist, immer auch gemeinsam mit anderen und zusammen Dinge zu gestalten, zu erleben und zu entwickeln. Darüber könne zunächst jede für sich selbst, dann aber auch gemeinsam nachdenken und überlegen, was die Einzelne oder was wir im Verein erreichen wollen.

vom 05.02.2018

Bezirkslandfrauen bilden sich fort

Impulsvortrag bei Seminar "Arbeiten im Team"

Am 13.01.2018 bot der Bezirkslandfrauenverein (gemeinsam mit dem Landesverband und in Zusammenarbeit mit dem Büro für Staatsbürgerliche Zusammenarbeit - Büro f) seinen Mitgliedern ein Seminar zum Thema: "Arbeiten im Team an. Die Referentin Monika Finkbeiner bot den 16 Teilnehmerinnen im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod einen interessanten Seminartag.

Am Ende des Seminartages bestand Miteinander
Am Ende des Seminartages bestand Miteinander

Frau Finkbeiner machte sich zunächst ein Bild von den Seminargruppe, um danach die Inhalte gemäß der Bedürfnisse individuell anzupassen. So konnte jede Teilnehmerin vorab ausführen, in welchem Team gearbeitet wird und welche Erwartungen diesbezüglich an das Seminar gestellt werden.
Nach dieser "Bestandsaufnahme regte Frau Finkbeiner durch Übungen die Teilnehmerinnen zu neuen Blickwinkeln und Impulsen für die Arbeit in den jeweiligen Teams an. In Gruppenarbeit wurde sehr individuell an zukünftigen Ideen und Projekten der einzelnen Ortsvereine gearbeitet.
Danach stellten die einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse der Gruppe vor. So entstand eine regelrechte "Ideenbörse für die zukünftige Arbeit der Landfrauenvereine: Von Frühstück über Spieleabende, interessante Kulturausflüge, Kinderkochen und Fahrdienste für Ältere reichte das Spektrum dessen, was Landfrauenarbeit im Bezirk und im Ortsverein ausmacht.

Alle Teilnehmerinnen freuten sich über den fruchtbaren Austausch untereinander und regten an, diesen auch zukünftig zu vertiefen. Dies ist insbesondere dank Internet und sozialen Medien, die unbedingt genutzt werden müssen, heute kein Problem mehr. Auch fand die Idee, zukünftig noch mehr zwischen den Ortsvereinen zu kooperieren. große Zustimmung.
Frau Finkbeiner schaffte es durch gezielte Einwürfe immer wieder neue Blickwinkel zu öffnen und bot der Gruppe somit einen sehr interessanten und kurzweiligen Seminartag.

vom 14.01.2018

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen in Wallau

Freude bei ehemaligen und neuen Vorstandsmitgliedern

Am 8. Januar 2018 führten die Wallauer Landfrauen ihre Jahreshauptversammlung mit einem Imbiss in der Pause durch. Bei der anstehenden Neuwahl des Vorstandes kandidierten drei langjährige Mitglieder nicht noch einmal: Gesa Koch, Brigitte Pfister und die 1. Vorsitzende Gerda Fischer.

Die neu gewählte Vorsitzende, Iris Pilling, und die wieder gewählte zweite Vorsitzende, Hildegard Paul, hoben die langjährige Mitgliedschaft und die Leistungen der drei Frauen im Vorstand und für den Verein hervor. Gesa Koch hatte Jahrzehnte u. a. mehrtägige Reisen des Landfrauenvereins organisiert und durchgeführt; Brigitte Pfister war 20 Jahre Geschäfts- und Kassenführerin und hat diese Aufgabe souverän und zur vollsten Zufriedenheit aller ausgeübt; Gerda Fischer war 20 Jahre lang das Gesicht des Vereins - nicht nur gegenüber dem Landfrauenverein, sondern auch in Wallau und in der Region.
Den drei Frauen wurde für diese Leistungen vom gesamten neuen Vorstand und den anwesenden Vereinsmitgliedern herzlich gedankt und alle erhielten ein Geschenk und einen Blumengruß - verbunden mit den besten Wünschen für die Gesundheit und die persönliche Zukunft sowie der Hoffnung, alle drei regelmäßig und noch möglichst viele Jahre bei Veranstaltungen der Wallauer Landfrauen begrüßen zu können.

vom 11.12.2017

"Das Beste am gemeinsamen Kochen ist das Essen!" - Kinderkochen in Wallau

Koch-Arbeitsgruppe an Wallauer Grundschule

In der Zeit zwischen den Herbstferien und den Weihnachtsferien wurden an der Grundschule in Hofheim-Wallau wieder zahlreiche Arbeitsgruppen für die Kinder angeboten. Etwas Besonderes hatte sich der Förderverein der Taunusblickschule einfallen lassen: Für die Kochgruppe gab es so viele Anmeldungen, dass die zwölf Kinder ausgelost werden mussten. Auch die Wallauer Landfrauen unterstützten die AG.

Acht Mal trafen sich die Kinder mit Vertreterinnen des Fördervereins in der Küche der Schule zum gemeinsamen Kochen. Die Stimmung war gut und die Kinder sollten erfahren, wie lecker frische und selbstgemachte Gerichte schmecken können.

Der Landfrauenverein Wallau übernahm an drei Nachmittagen die Verantwortung: Dann kochten die Kinder aufgeteilt in gleich große Gruppen jeweils drei unterschiedliche Gerichte.
Besonders interessant war es, nicht nur die eigenen Gerichte zu probieren, sondern sie mit den Ergebnissen der beiden anderen Gruppen zu vergleichen. Geschmeckt hat den Kindern fast immer alles. Ein Höhepunkt waren die selbst gemachten "Goldtaler", knusprige selbst gemachte Bratkartoffeln, die alle noch viel besser als Pommes fanden.

Die zwölf Kinder der ersten bis vierten Klasse hatten nicht nur viel Spaß, sondern bekamen auch viele Tipps wie sie zu Hause in kurzer Zeit leckeres Essen selbst zubereiten können. Am Wochenende hat der eine oder andere Schüler aus der Gruppe mit Hilfe der verteilten Rezepte das eine oder andere Essen auch zu Hause nachgekocht.

Alle Kinder waren mit sehr großem Engagement bei der Sache. Es wurde nicht nur geschnipselt, gerieben, gewürzt und gekocht. Kinder und Betreuer lachten auch viel miteinander und alle lernten, dass zum Kochen auch das Aufräumen gehört. Der Höhepunkt war aber stets die gemeinsame Verkostung der in knapp einer Stunde gezauberten Essen. Ein Kind brachte es wie folgt auf den Punkt: "Das Kochen macht Spaß, Aber das Beste daran ist das Essen!"

Die Arbeitsgruppe war ein voller Erfolg. Es bleibt zu hoffen, dass es wieder ein vergleichbares Angebot geben wird, das hoffentlich auf ebenso großes Interesse stoßen wird.

vom 11.12.2017

Bezirkslandfrauen besuchen die Lichterstadt Metz

Landfrauengruppe in Metz

Wie jedes Jahr hatten sich Landfrauen aus den Ortsvereinen des Bezirks Wiesbaden, Rheingau und Main-Taunus zu einem Tagesausflug mit Besuch eines Weihnachtsmarkts ins Nachbarland Frankreich am Nikolaustag 2017 aufgemacht.

Als Ziel stand die 230km entfernte lothringische Stadt Metz auf dem Programm. Direkt nach der Ankunft erhielten die über 40 Landfrauen in zwei Gruppen bei einer 1,5 stündigen Stadtführung einen Überblick über die interessanten Punkte der Stadt, in deren Gebiet Mosel und Seille zusammenfliesen.
Ein Höhepunkt der Führung war die wunderschöne gotische Kathedrale. Mit einer imposanten Gewölbehöhe von 42 m ist sie die dritthöchste Kathedrale dieser Art in Frankreich. Ganz besonders ist auch die Fensterfläche mit insgesamt 6.500 qm Glasmalerei. Damit ist diese Kirche diesbezüglich in Frankreich herausragend. Hervorzuheben sind auch mehrere Fenster des Künstlers Mark Chagall, der im 20. Jahrhundert verschiedene Kirchenfenster gestaltet hat - so auch in St. Stephan in Mainz.

Auf dem sich durch die Stadt und auf den Plätzen schlängelnden Weihnachtsmärkten genossen die Landfrauen neben dem obligatorischen Glühwein und Bratwürstchen natürlich auch französische Spezialitäten wie Muscheln, Austern und Champagner. Und das alles umrahmt von einer schön beleuchteten mittelalterlichen Stadt.
Gut gelaunt und voller Eindrücke kehrten die Landfrauen abends zurück und hatten zu Hause viel vom Nikolaus und über Metz zu erzählen.

vom 25.11.2017

Vorstände mehrerer Bezirksvereine trafen sich

Regionalentreffen 2017

Am 11. November 2017 trafen sich die Vorstände der Bezirksvereine Limburg, Weilburg, Untertaunus und Wiesbaden/Rheingau/Main -Taunus zu einem überregionalen Zusammenkommen in Wiesbaden.

Bei einem gemütlichen Frühstück im Cafe del Sol im Herzen der Landeshauptstadt tauschte wir uns über die Arbeit der jeweiligen Bezirksvereine aus. Ein Schwerpunkt der Besprechung war der Landfrauentag auf der Landesgartenschau in Bad Schwalbach am 18.08.2017, den der Bezirksverein Untertaunus gemeinsam mit dem Landesverband ausrichten wird.
Im Anschluss an das Frühstück hatte der Bezirksvorstand Wiesbaden eine Führung durch die Hessische Staatskanzlei organisiert. Man erfuhr Vieles über das historische Gebäude des ehemaligen Hotels Rose und über die verschiedenen Bauphasen bis zur endgültigen Fertigstellung als Amtssitz des Hessischen Ministerpräsidenten im Jahr 2004.
Nach einem geselligen und interessanten Vormittag verabschiedete man sich mit der Option sich bald wieder zu treffen.

vom 25.11.2017

Besuch der Fachtagung Nassauer Land 2017

Kaffeetafel Fachtagung 2017

42 Landfrauen nahmen an der Fachtagung Nassauer Land am 9. November 2017 teil. Besonders interessant war ein Vortrag Unser "täglich Brot gib uns heute- wer entscheidet was wir essen?" von Dr. Maren Heincke (Dipl. Agraringenieurin vom Zentrum Veranstwortung der ev. Kirche Hessen-Nassau).

Die Fachtagung wurde vom Bezirksverein Untertaunus ausgerichtet Die dortige Bezirksvorsitzende Gabriele Lindenborn freute sich über das große Interesse an der Fachveranstaltung. Der zunächst sehr wissenschaftliche Vortrag von Fr. Heincke beschäftigte sich mit verschiedenen Aspekten dessen, was alles dafür verantwortlich ist, was der Verbraucher auf den Tisch bekommt: Dies beginnt mit der Saat, die nur von wenigen Konzernen weltweit gekauft werden können. Auch wenige Lebensmittelkonzerne bestimmen weltweit den Markt, was die eigene Entscheidung ebenfalls eingrenzt.
Auch in Deutschland teilen sich nur wenige Lebensmittelgroßmärkte und Diskounter den Markt. Obwohl hier mittlerweile regionale Produkte einen festen Platz in den Regalen haben, kann nicht darüber hinweg gesehen werden, dass es kaum noch kleine Geschäfte ("Tante-Emma-Läden, Metzgereien, Bäckereien etc.) gibt.
Dass hieran die Verbraucher ihren Anteil haben, liegt auf der Hand.
Zum Abschluss ließen sich die Landfrauen den leckeren Kuchen der Kolleginnen aus dem Untertaunus schmecken und hatten hierbei viel Gesprächsstoff.

vom 08.09.2017

Bezirkslandfrauenverein führte Herbstarbeitstagung 2017 durch

Gruppe vor der Tagungsstätte

Am 7. September 2017 veranstaltete der Bezirkslandfrauenverein Wiesbaden, Rheingau und Main-Taunus auf dem Rettershof in Kelkheim-Fischbach seine Herbstarbeitstagung. Dort wurde die Tagung durchgeführt. Die Vorstände der Ortsvereine wurden über relevante Arbeiten im Landesverband, über bevorstehende Termine sowie über allgemeine Entwicklungen informiert.

Eingang zur alten Klosteranlage, heute Reitanlage
Eingang zur alten Klosteranlage, heute Reitanlage

Bei der Führung rund um das alte Kloster, später Gut und heute Reitanlage, sowie dem sog. Schlosshotel gab es viel Interessanets zu entdecken. Anschließend hatten die Landfrauen in der Rettershof-Gaststätte "Zum Fröhlichen Landmann", wo u. a. mit Nadja Tiller und Mario Adorf auch ein Stück Filmgeschichte ("Das Mädchen Rosemarie") gedreht worden war, ein gemeinsames Mittagessen.

Gruppe bei der Führung im Hofgut Retters
Gruppe bei der Führung im Hofgut Retters

Im Reiterstübchen der Gaststätte wurde die Arbeitstagung durchgeführt.
Das nächste große Ereignis wird der Bauernmarkt/das Erntedankfest am 23. und 24. September 2017 am Warmen Damm in Wiesbaden sein, wo sich die Landfrauen seit Jahren u. a. mit einem eigenen Café-Stand und bei der Organisation der Veranstaltung einbringen. Besonderes Interesse fanden wie jedes Jahr die Ausflugs- und Reiseangebote für die Mitglieder der Landfrauenvereine im Bezirk.

vom 06.08.2017

Theaterbesuch der Wallauer Landfrauen

Wallauerinnen in Höchst

Die Wallauer Landfrauen besuchten am 6. August 2017 das Theater "Barock am Main" in der Höchster Porzellanmanufaktur. Gespielt wurde "Der Alchemist", eine Komödie in hessischer Mundart. Es geht dabei um drei Gauner mit derselben Geschäftsidee: Sie machen eine Alchemistenbude auf, die verschiedene Aufstrebende magisch anzieht. Das Ende ist wie immer lustig und doch überraschend.

Die Pausenmusiker
Die Pausenmusiker

Die Wallauer Landfrauen genossen die musikalische Untermalung vor Beginn der Veranstaltung und die schöne Vorstellung und waren auch vom Aufführungsort beeindruckt. Die Anreise hatten sie extra so gewählt, dass alle noch einen Kaffee trinken und ein Schwätzchen miteinander halten konnten. Gefallen hat es allen und sie werden gerne wieder einen solchen Ausflug machen.

vom 30.07.2017

Bezirkslandfrauen machen Fahrt nach Polen

Die Landfrauen machten eine Reise nach Südpolen. Dazu hat eines unserer Mitglieder (Birgit ganz lieben Dank an Dich) eine Bildergalerie angelegt, die über den Internetlink anzusteuern ist.
Wenn Ihr auf einen Ort klickt und dann auf die erste Datei, öffnet sich das Foto. Oben links steht "Diashow wiedergeben": ein Klick und schon läuft es ab.

https://1drv.ms/f/s!Am0zv7AE6HrukROBI4GfDewsNhL6

vom 29.07.2017

Erbenheimer Landfrauen in der Hohen Tatra

Fahrt in die Slowakei und nach Polen vom 7. bis 14. Juli 2017

25 Landfrauen und Männer fuhren zunächst in die Slowakei an den Tschirmer See. Von hier aus wird das Land für fünf Tage erkundet. Ein Ausflug in die Skispring-Hochburg zakopane in Polen ist auch dabei. Zum Abschluss gönnen sich die Erbenheimer noch einen Tag in Breslau. Nach 3.100 km kommen alle voller Eindrücke zurück nach Wiesbaden.

https://landfrauen-erbenheim.jimdo.com/

vom 21.04.2017

Ortsvorsitzendentagung des Bezirkvereins am 7. März 2017

In der jährlichen Frühjahrssitzung der Vorsitzenden der 18 Ortsvereine im Bezirksvereine wird über aktuelle Entwicklungen aus dem Landes- und Bezirksverband informiert. Zugleich gibt es Ausführungen zu Sachverhalten, die alle Ortsvereine betreffen. Außerdem werden Fragen und Anregungen der Ortsvereine aufgegriffen und kommende Termine bekannt gegeben.

Dieses Jahr war das Wichtigste die Abstimmung über die ab 2018 zu erwartende Beitragserhöhung wegen gestiegener Abgaben an den Landesverband. Ebenso wichtig war die Diskussion über die Versicherungsfrage: Neben ganzjährigen Angeboten, die alle Aktivitäten abdecken, gibt es auch preisgünstige Angebote für Einzelveranstaltungen, duch die auch Nichtmitglieder verischert werden können.